100 Tage im Amt - Gast: Fred Toplak - Hömma, Herten - Folge 49

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00:00:00: Wir haben heute hohen Besuch.

00:00:09: Und damit herzlich willkommen bei Hörmer Härten, dem Podcast der Härtner Allgemeinen!

00:00:13: Heute mit einem besonderen Gast.

00:00:15: Fred Toplack ist hier Bürgermeister des Stadt Härten.

00:00:17: Guten Tag.

00:00:18: Ein wunderschönen guten Tag.

00:00:19: Hallo zusammen.

00:00:20: Hallo.

00:00:21: Außerdem mit dabei mein Kollege Joachim Schmidt.

00:00:23: Hallo

00:00:24: und mein Name ist Stefan Korte.

00:00:26: Der Anlass warum Herr Toplak hier ist, ist ganz einfach.

00:00:29: er ist jetzt seit gut hundert Tagen im Amt und darüber wollen wir natürlich schon mal sprechen.

00:00:34: so eine erste kleine Zwischenbilanz ziehen und erst mal die Freie, Sie sind ja nicht zum ersten Mal jetzt in diesem Amt.

00:00:41: Haben sie sich schon wieder eingelebt?

00:00:44: Ich war nie ganz weg und ich kann nur vielleicht auch im ersten Satz bestätigen dass die fünf Jahre erster Amtszeit aber auch die fünf jahre Ratsarbeit mehr eine riesen Erfahrungsvorsprung geben und so ein ganz neuer Anfang stattgefunden hat.

00:01:03: Was unterscheidet den Anfang jetzt von dem Anfang beim letzten Mal?

00:01:20: Und kann jetzt aus den ganzen Erfahrungen vieles ableiten, vieles glaube ich auch besser machen und vieles was ich früher falsch gemacht habe besser verstehen.

00:01:43: Gibt es denn... gab's noch so?

00:01:45: Überraschung sei ich erst mal?

00:01:46: Wo Sie das haben... Oh!

00:01:47: Das hab' ich letzte Mal gar nicht mitbekommen, dass das so und so läuft oder so?

00:01:51: Glaubst du da ein paar Punkte?

00:01:53: Jetzt in der zweiten Amtszeit möchte ich sagen gefällt mir die etwas... Da hab' hier sollich sagen die politische Ruhe besser.

00:02:01: Ich glaube, dass die Fraktionen untereinander besser miteinander kommunizieren – auch in der Entwicklungsprozesse, sage ich mal, in den letzten zehn Jahren nicht in den drei Wochen sondern in den vergangenen zehn Jahren.

00:02:12: und wir haben andere Mehrheitsbehältnisse.

00:02:15: Der eine oder andere, wenn man so schön sagt muss jetzt mit dem anderen sprechen.

00:02:20: aber ich glaube sie wollen noch miteinander sprechen und das ist natürlich auch ein Part, den ich mir vorgenommen habe, die Kommunikation nach Innen- und Außen wesentlich zu verbessern.

00:02:31: Und das geht nicht von heute auf morgen, man muss sich auch mal so ein bisschen ran tasten und der eine findet es nicht gut und der andere findet es ja nicht gut.

00:02:38: Ich glaube wir sind da auf einen sehr guten Wege und ich freue mich auf die fünf Jahre.

00:02:43: Mir ist aufgefallen im Stadtrat bedanken Sie sich relativ häufig bei den Ratsmitgliedern und sagen auch einleitend bei Diskussionen dass ihr auf konstruktive Beiträge hoffen.

00:02:55: also sie machen das sehr deutlich Konstruktives gehen sollte und bedanken sich für konstruktives.

00:03:02: Das machen Sie wahrscheinlich bewusst, ne?

00:03:04: Das mache ich sogar sehr bewusst.

00:03:07: Mein Grundsätzlich bedanke ich mich jeden Morgen beim lieben Gott wenn ich aufwache aber natürlich auch bei den Ratsmitgliedern und bei den Personen mit denen mir und ich täglich zusammenarbeiten.

00:03:18: Ich glaube wir leben davon dass wir uns gegenseitig achten und auch Respekt voneinander haben.

00:03:23: das geht im Tagesgeschäft hier und da mal unter und da rutscht ein schonmal was raus Und wir sind jetzt alle keine Pastorentüchter.

00:03:30: Aber am Ende des Tages gehört der Respekt zu und ich habe Respekt vorgegeben, Ehrenamt da, der im Rat arbeitet – und ich akzeptiere auch alle Meinungen!

00:03:41: Ich hab meine natürlich am liebsten.

00:03:43: Da mach' ich auch Kanäle daraus, ne?

00:03:44: Geht mir auch so….

00:03:47: Jeder soll seine Meinung vertreten und kann ja auch argumentativ vertretern und ich vertrete heute meinen.

00:03:52: Sie

00:03:53: haben ja gerade schon gesagt, die Stimmung ist auch eine andere.

00:03:55: Man geht besser miteinander um.

00:03:57: Das war in ihrer ersten Amtszeit so ein bisschen alle gegen Toplack, ne?

00:04:01: Da hatten wir zumindest von außen das Gefühl.

00:04:03: Ja,

00:04:03: das war euer Lieblingswort bei der Presse alle gegen toplack.

00:04:06: Ich glaube ich habe es nie gesagt oder zumindest kann man's mir nicht beweisen... Das weiß

00:04:09: ich nicht.

00:04:09: ob wir Ihnen das im Mund gelegt haben, das kann ich jetzt nicht sagen!

00:04:12: Aber war das auch aus Ihrer Sicht so?

00:04:14: Also gefühlt?

00:04:17: Es gibt ja immer das, was nach außen getragen wird.

00:04:19: Was öffentlich ausgefochten wird und dann gibt es das, welches hinter den Kulissen passiert?

00:04:25: Ja ich war das erklärnte Feindbild völlig klar.

00:04:30: Fünfundsiebzig Jahre Alleinherrschaft SPD immer dem Bürgermeister gestellt.

00:04:36: Dann eine absolute Mehrheit in meiner ersten Amtszeit die natürlich Entscheidungen nicht leichter gemacht haben.

00:04:42: im Gegensatz zu heute finde Ja, dass eine Stück weit Verletztheit und Betroffenheit bei der anderen Seite da war, waren wir völlig klar.

00:04:52: Aber ich war jetzt nicht in der Position die alle im Arm zu nehmen und zu sagen ist ja nicht so schlimm mehr etwas falsch gemacht sondern dann muss auch ne Selbstreflexion kommen Und die hat jetzt zehn Jahre gedauert glaube ich und man ist immer noch dabei.

00:05:05: Ja, sonst hätte es ja wahrscheinlich auch für die SPD vielleicht noch klappen können.

00:05:09: Aber gut, Ergebnis ist so wie es ist und ja ... Die Sachen, die jetzt besser geworden sind, sind auch Sachen dabei wo sie sagen da will ich auf jeden Fall mal ran gehen weil das geht da gar nicht.

00:05:23: Das war damals anders?

00:05:26: Ja, ich hab vielleicht sogar das Glück Viele Dinge, die ich in den Jahren im Jahr ist, haben wir nur als Beispiel, was jetzt ganz prominent ist.

00:05:36: Wir haben neunzeigerte Westerholt.

00:05:38: Da war ich mit dabei, die Vorgespräche zu führen und wir haben die Entwicklungsgesellschaft gegründet.

00:05:43: Und wir haben ganz viele Dinger und Förderanträge auf dem Weg gebracht, wo ich letzte Woche die Sechsenfünfzig Millionen abholen konnte zusammen mit der Kollegin Hänse aus Gelsenkirchen.

00:05:54: Aber das sind alles Dinge, welche schon zehn Jahre auf dem weg sind Und ich freue mich so darauf, dass sich die neue Zechewester heute zumindest Projekt gesteuert vielleicht sogar bis zum Ende begleiten kann.

00:06:06: Nicht bis zum Enden fertig wird man nie aber so das man sagen kann wie Schläge und Eisen.

00:06:11: hier machen wir jetzt mal einen Cut der Rest geht alleine.

00:06:14: Ist ja auch nicht häufig, dass ein Bürgermeister dann noch quasi im Amt miterlebt wie die Projekte dann auch vollendet werden oder zumindest dem Ende entgegen gehen?

00:06:23: Ich

00:06:23: stehe da drauf wenn Dinge einmalig sind.

00:06:27: Naja, es gibt etliche Projekte die jetzt sozusagen gestartet sind.

00:06:31: Ich finde auch, es ist relativ viel schon auf den Weg gebracht in diesen hundert Tagen

00:06:35: und sie wissen nicht alles

00:06:38: mit Sicherheit nicht.

00:06:40: Jetzt ist das so.

00:06:41: ich habe mitbekommen dass aus dem Bereich Stadtplanung bauen ziemlich viel auf den Tisch der Ratsmitglieder kommen wird was eben lange Zeit in einer letzten Legislatur sagen wir mal so als Thema rumgedümpelt ist aber einfach nicht zu Pote kamen Baugebiet bärtlich dann der Supermarkt an der Feldstraße, also in Zwischentranswahl und langen Bochum im Grunde so.

00:07:04: Wir wissen alle wo?

00:07:05: Ja genau!

00:07:06: Und naja da sind ein paar Sachen die Umgestaltung der städtischen Plätze jetzt mit dem plakativen Beispiel was passiert mit den Bodenflügel und da ist sozusagen einiges im Anrollen.

00:07:19: aber man kann jetzt noch nicht sagen oh das hat der Toplack geschafft im Sinne von vollendet weil ... die Dinge brauchen, wie man an diesen zehn Jahre Sachen sieht länger.

00:07:30: Also hundert Tage ist eigentlich nur... Ja.

00:07:33: Hundert Tage im Leben eines Elefanten ist gar nichts.

00:07:36: Aber

00:07:37: es heißt auch nicht der Top-Duck hat geschafft.

00:07:39: Es ist eine ganze Verwaltung, die dahinter steht.

00:07:42: und vielleicht um in die nächste Frage vorwegzunehmen was sich verändert hatte in der zweiten Amtszeit aber eben auch als Verwaltungschef in der Zweiten Dienstzeit wenn man das so nennen möchte Ich habe echt eine gute Verwaltung.

00:07:57: Die hatte ich vorher auch, aber die ist jetzt viel näher dran.

00:08:01: Vieler, ich spüre das und ich glaube auch dass ich jetzt keinem auf dem Fuß trete wenn ich das so sage.

00:08:06: Die Leute haben Bock zu arbeiten, sie haben Bock Dinge nach vorne zu bewegen.

00:08:10: vielleicht sind Sie auch durch Medien, durch Politik, durch alles immer ein bisschen gehämmt und gebremst.

00:08:16: Und jetzt kommt so einer wie ich daher und sagt wir machen halt jetzt mal einfach.

00:08:20: Und ja, da sind zwei drei vier Projekte die sich über lange Zeit gezogen haben.

00:08:26: Oftmals ist es aber auch eine Frage.

00:08:28: Es müssen Entscheidungen getroffen werden und ich glaube wenn ich für eins nicht bekannt bin als es keine Entscheidung zu treffen.

00:08:35: Ich treffe sehr gerne schnelle Entscheidungen sind nicht immer alle richtig Aber acht von zehn ist okay

00:08:42: Ja und manchmal besser, wenn Dinge überhaupt in Bewegung kommen.

00:08:45: Erst dann entwickeln sie sich ja und dann können die anderen auch von politischer Seite.

00:08:49: so wie jetzt das Beispiel was Sie angesprochen haben Stadtentwicklung was ich immer sage man muss es insgesamt betrachten aber einzeln umsetzen.

00:08:57: aber ich muss erstmal zusammen wissen was möchte ich und dann kann ich die einzelnen Projekte auch anfangen.

00:09:02: da hat Politik jetzt ganz viel Arbeit.

00:09:05: Das was wir als Verwaltung ja nur vorliegen zur Diskussion, zur Entscheidungsfindung jetzt auch dem Bürger will aufzugreifen beim Bürgerein zu hören.

00:09:14: Was wollen Sie denn?

00:09:15: Was hat sich da in den letzten Jahren aufgestaut und wie setzen wir das um?

00:09:19: Und ich denke es ist auch ein Projekt von drei bis vier Jahren aber auch da freue ich mich darauf das noch zu erleben.

00:09:26: Apropos drei-vier Jahre bei einem Projekt ist mir aufgefallen Sie bzw.

00:09:32: Ihre Stadtverwaltung jetzt gesagt, nee, nee langsamer nämlich Neubau Rosa Parks Schule.

00:09:39: da hatte bisher der Herr Pieper immer gesagt zwanzig dreißig im Gleichklang mit ihrer mit bei Bett Nieder zwanzigg Dreißig wird die Schule fertig.

00:09:47: Da sagt Die Stadt Verwaltung Jetzt Zweiunddreißig ist sozusagen das Ziel.

00:09:52: als grobe Orientierung

00:09:54: kenne ich gar nicht

00:09:55: in einer Vorlage, die demnächst diskutiert

00:09:58: wird.

00:09:58: Ach so!

00:09:58: Ich dachte in der Zweitung.

00:10:00: Da stand's auch weil es in der Vorlage der Stadt steht.

00:10:05: Mir ist nur aufgefallen das ist ja sie sind eben nicht berühmt dafür langsam zu machen und zu verzögern sondern eher schnell raus an der Stelle.

00:10:14: nein und gut

00:10:16: und natürlich aber an der stelle.

00:10:20: ist das jetzt aber gut.

00:10:22: wenn Sie es im Detail nicht wissen ist die frage wahrscheinlich

00:10:25: Ich weiß alles im Detail, aber ich sage nicht alles.

00:10:27: In Ordnung!

00:10:28: Also zwei Jahre länger zu brauchen?

00:10:30: Geht das auf ein Input von Ihnen zurück oder hat er einfach nur einer ein bisschen realistischer mal nachgerechnet?

00:10:37: Der letzte Hinweis war schon eine richtige Richtung.

00:10:40: Ja.

00:10:41: Ich glaube auch da trägte ich jetzt keinem auf den Füße.

00:10:44: Wahlkampf ist Wahlkampf.

00:10:46: Ich eröffne zwanzig dreißig.

00:10:47: die Rosa Parkschule is Wahlkumpf.

00:10:50: Alles nicht schlimm, alles legitim soll man so machen.

00:10:53: Ich glaub sonst hätte es aber auch keinen anderen ernst genommen.

00:10:58: Wer die Prozesse kennt mit Beteiligungen, Mit Anwohnern, mit Gutachten

00:11:03: etc.,

00:11:04: Ausschreibung und dann irgendwann vielleicht mal den ersten Bagger auf dem Gelände zu sehen sind drei Jahre um.

00:11:11: Und deswegen war es von Anfang an eigentlich unrealistisch.

00:11:15: Und das Zweiunddreißig halte ich für realistisch.

00:11:19: aber nochmal auch für die Zuhörer.

00:11:20: vor allen Dingen wir treten jetzt in ... in den Projektbeschluss ein, der ja nichts anderes heißt.

00:11:27: Jetzt startet Beteiligung jetzt starten die Gutachter... ...jetzt wird geguckt ist das was da gewünscht ist überhaupt auf der Fläche realisierbar?

00:11:37: passen die Verkehre, die Zuwege, die Abwege oder die Emission etc.

00:11:42: erst dann können wir darüber nachdenken einen Baubeschluss zu fassen.

00:11:47: bis dahin wird noch mindestens nach meinem Gefühl mindestens sechs Monate vergehen.

00:11:53: Dann kommen wir in die entscheidende Phase.

00:11:55: Und nochmal, wir haben immer von Anfang an gesagt auch wenn ich persönlich ein Gegner war und bleibe diese Schule dort auf diesem Grundstück unterzubringen weil ich eben glaube das bessere Alternativen da waren aber ist meine persönliche Meinung der Rat hat so entschieden und dann setze sich das auch so um.

00:12:12: Das ist nicht nur meine Aufgabe sondern sogar ein Stück meiner Pflicht.

00:12:17: Also eine Revision an der Stelle streben Sie jetzt nicht an.

00:12:20: Nein,

00:12:20: das ist überhaupt nicht meine Aufgabe oder Position.

00:12:24: Was mir noch aufgefallen ist was sie sehr deutlich gemacht haben und was ein bisschen unüblich ist.

00:12:31: Sie sind als Parteivorsitzender der Top-Partei zurückgetreten.

00:12:35: Wir sind ja Partei Gründer und haben sie sozusagen ganz lange... geführt und auch deutlich geführt.

00:12:43: Sie trägt ja auch indirekt ihren Namen, obwohl sie sagen jetzt Transparent und Offenheit heißt das noch nicht Toplack.

00:12:48: Ja Marketing halt.

00:12:52: Zufällig ergibt sich dann auch die Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens.

00:12:57: also sie sind als Parteigründer und Partei Vorsitzender ja Entschuldigung nur als parteivorsitzender zurückgetreten und sagen Als Bürgermeister bin ich sozusagen parteipolitisch Neutral.

00:13:11: Das machen die wenigsten Bürgermeister, Bundeskanzler auf allen Ebenen.

00:13:17: Die bleiben normalerweise in ihren Parteien meistens als Vorsitzende.

00:13:24: Meistens kann man jetzt nicht sagen aber legen das nicht ab deswegen.

00:13:28: Jetzt meine Frage Kann man das denn wirklich trennen?

00:13:31: Sind denn ihre alten Partei Mitglieder, Fraktionsmitglieder, Freunde sind für sie dasselbe wie die SPD?

00:13:39: oder Wie ist das?

00:13:41: Also ich kann das sehr gut trennen.

00:13:44: Ich glaube auch, dass es wichtig, dass man das trennt weil der Bürgermeister wird von den Bürgern gewählt nicht von der Partei und das war immer schon auch in meiner ersten Amtszeit mein höchstes Anliegen die Bürgerinnen und Bürger zu vertreten.

00:13:58: Ich verstehe mich mit allen in der Toppartei sehr sehr gut.

00:14:02: wir kennen uns zum Teil in und auswendig das heißt wir müssen uns nicht alles sagen.

00:14:06: vieles weiß ich auch so Und wir bleiben natürlich im Dialog und im Gespräch.

00:14:10: Ich nehme das auch auf, versuche sie auch für Dinge zu begeistern die ich gerne mit der Verwaltung umsetzen möchte, weil alles andere war ja belötet.

00:14:19: Das passiert schon.

00:14:20: aber dass was Sie ansprechen ist die Neutralität.

00:14:24: Das habe ich in meiner ersten Amtszeit versucht zu erklären, da hatte keiner verstanden.

00:14:28: jetzt versuch es hier meine zweiten Amtszeiten nochmal zu erklären.

00:14:31: Ich betrachte mich als Moderator, als neutrale Person der die Verwaltungen leitet Und die Politik auffordert, über die Dinge zu diskutieren und die Dinge entscheiden.

00:14:42: Nicht ich!

00:14:43: Das geht aber ja einmal im Rat schon mal richtig hoch her.

00:14:45: deswegen?

00:14:46: Ja es hat man nicht gesagt, der Vorsicht ist haben noch nicht alle verstanden... ...aber ich hoffe darauf dass es noch kommt.

00:14:52: auch da mache ich aus meinem Herzen keine Mördergrube wenn eben jemand sagt mehr der Bürgermeister hätte zur Olympia mehr moderieren müssen und machen müssen.

00:15:00: sie erinnern sich was ich meine Aussage.

00:15:03: Ich erkläre jetzt nicht öffentlich, wie viele Gespräche ich hinter gestoßenen Türen geführt habe.

00:15:07: Also sie frage schon alleine frech und dumm.

00:15:10: Entschuldigung, wenn ich das so sage?

00:15:12: Weil auch die Personen, die gefragt haben, habe ich vorher gesprochen.

00:15:16: Jetzt hätte ich noch aufzeigen.

00:15:17: Jetzt mache ich es natürlich öffentlich Und jetzt krieg' ich wieder haue.

00:15:19: Aber ist mir eigentlich auch egal.

00:15:20: Vielleicht hilft's ja in Zukunft solche Dinge einfach zu unterlassen.

00:15:24: Vertrauliche Gespräche sind vertraulische Gespräche Und alles andere da bleibe ich bei muss transparent diskutiert und veröffentlicht werden.

00:15:34: Ich hatte jetzt eigentlich gedacht an diese Gebührendiskussion.

00:15:37: Aber ich

00:15:37: wollte es einbringen und unterbringen, habe ich das geschafft?

00:15:41: Als es im Rat darum ging dass Sie Gebührenerhöhungen... Das war aber kurz nach Ihrem Amtsantritt also noch wirken der letzten Ratsmannschaft und Stadtverwaltungsmannschaft als Gebührenerhöhung auf den Tisch gelegt haben.

00:15:55: sie als Top-Parteimitglied?

00:15:58: Die Topfraktion sagt, nein wir folgen dem Bürgermeister nicht.

00:16:01: Konsequent?

00:16:02: Da sagt dann der CDU-Fraktionsvorsitzende haben sie ihre eigenen Leute nicht im Griff.

00:16:07: Ja und Sie erinnern sich an meine Antwort.

00:16:09: Es

00:16:10: gibt keine eigene Leute.

00:16:13: Alles selbstständig denkende Menschen.

00:16:17: Aber ich will nur sagen diese Neutralität des Bürgemeisters ist etwas wo es so ein wenig zumindest im Rats... Konklomerat ein wenig arg.

00:16:27: Gört

00:16:27: dazu ist ein bisschen showlaufen, aber auch da habe ich gesagt Ich hab ja nicht vorher eine andere Meinung vertreten.

00:16:34: Ich habe gesagt wenn die Vorlage jetzt nicht von mir käme und ich nicht Bürgermeister werde würde ich sie auch abdehnen.

00:16:38: Ja Und ich habe sie ja auch vorher schon offiziell kritisiert dass die inhaltliche Nicht mit meinen wünschen und nicht mit meinen vorstellungen übereinstimmen.

00:16:47: Ich habe ja auch im gleichen artenzug gesagt das der zbha aufgefordert ist bis zum Eintracht des dritten ein Konzept vorzulegen, wie wir für die Bürgerinnen und Bürger eine andere Gebührenkalkulation darstellen können.

00:17:00: Das hoffe ich ist in Arbeit – ich warte genau wie ihr und wie Sie auf den Eintritt im Dritten – aber ebente ja….

00:17:10: Ich habe als Verwaltungschef natürlich die Vorlage unterschrieben und werde sie auch nicht ablehnen ….

00:17:16: Aber der kleine Hinweis nochmal, die hätte ich auch von anderen abgelehnt werden können!

00:17:21: Was wäre dann passiert?

00:17:23: Die Artesatzung wäre in Gültigkraft

00:17:26: geblieben.

00:17:27: Dann hätte man den drei Monaten nochmal drüber abgestimmt, aber das ist nicht meine Entscheidung.

00:17:30: noch mal wieder bei dem Punkt der Rat entscheidet, nicht ich.

00:17:35: Okay Das Wichtige ist ja bei solchen Themen was passiert am Ende?

00:17:40: Nicht so sehr wie wird diskutiert sondern was passiert Am ende.

00:17:43: das heißt wir werden ihren Erfolg daran messen können auch ob die Stadtverwaltung es wirklich hinkriegt ne die Gebühren eben nicht weiter steigen zu lassen.

00:17:52: Wir sind ja bei den Müllgebühren, glaube ich die teuersten weit und breit im ganzen Kreis.

00:17:56: Ist noch ein Weiterweg.

00:17:58: Also wir gehen den.

00:18:00: Das ist das entscheidende Begegnung.

00:18:01: Sie haben angefangen zu laufen und ich bin nicht unbekannter für

00:18:07: Weiterwege

00:18:08: gehen zu können.

00:18:10: Ich bin auch... Wir reden zwar über eine hundert Tage Bilanz aber ich bin auch tatsächlich inhaltlich davon überzeugt dass man nach hundert Tagen nicht viel wirklich bemessen kann.

00:18:20: Ich weiß nicht, wie du das siehst Stefan.

00:18:22: Denke ich auch nicht!

00:18:22: Das ist ja so oder so egal ob man schon mal in dem Amt war oder nicht.

00:18:26: da gehört viel Organisation glaube ich erst einmal dazu um das überhaupt ans Laufen zu kriegen so wie man es haben will.

00:18:32: und letzten Endes die Themen sind ja auch nicht erst seit jetzt da.

00:18:37: Dementsprechend an den entsprechenden langen Vorlauf.

00:18:42: Sie haben ja auch schon so ein paar Sachen versucht, ich gehe jetzt mal Richtung KOD und Wache.

00:18:48: Und wie Frau Zuhause die Polizeipräsidentin... Was

00:18:52: ihr immer falsch berichtet ne?

00:18:53: Ich versteh das gar nicht!

00:18:55: Was hat

00:18:55: man

00:18:55: da?!

00:18:56: Da sind's ja ein bisschen vorgeprescht, ne?

00:19:00: Wie sah da die Taktik aus?

00:19:03: Es gibt immer die Möglichkeit entweder was zu sagen oder nichts zu sagen.

00:19:07: Mit nix sagen passiert nix.

00:19:09: und wenn man was sagt passiert was.

00:19:11: Und ich mag Frau Zuhausen.

00:19:13: Ich habe einen hohen Respekt vor ihren Job, den sie über viele Jahre mal aus meiner Sicht sehr gut macht und es haben natürlich schon auch Jahre davor immer wieder Gespräche stattgefunden und eine gemeinsame Wache, das ist ja so ein Schlagwort.

00:19:28: Ich hab ja niemals angestrebt dass die Polizei da jetzt einzieht und uns die halbe Miete überweist, dass wir da ne geteilte Wache machen.

00:19:35: Es geht immer um Kooperation.

00:19:37: Es ging immer darum... Präsenz gemeinsam zu zeigen, das was jetzt passiert schon die ganze Zeit.

00:19:43: Dass zwei Beamte freitags über Markt in zwei Stunden mal durch den Schlosspark gehen zusammen mit KOD mal ohne genau dem wie es von den Dienstplänen her passt.

00:19:53: Das passiert ja alles.

00:19:55: ich wollte dass nur auf einen Punkt bringen, dass das jetzt zukünftig immer an einer KOD-Wache, eine Antoniuswache die ja noch mit viel mehr bestückt wird.

00:20:04: Da sollen Service Points für die Bürger rein, da soll touristische Informationen rein, das soll praktisch eine Lotsenfunktion entstehen an dieser Stelle aber immer eben auch präsent sein.

00:20:15: Dann wird der Bürgermeister vom Schaufenster stehen und wird eine Sprechstunde abhalten.

00:20:19: Sie werden drinnen vielleicht auch ihren Gewerbschein abmelden können oder anmelden kann also alles Dinge, die digital möglich sind, die über ein Stück weit aus dem Rathaus rausholen um den Bürger zu zeigen, wir sind bei euch in der Stadt.

00:20:32: Und ich freue mich über jede polizeiliche Unterstützung aber auch von der kompletten Unterstützung der Kaufmannschaft und der Menschen die in der Innenstadt wohnen.

00:20:43: dass wir aus der Innenstatt wieder ein Ort bekommen wo sich Menschen gerne aufhalten und hingehen.

00:20:51: Da haben wir ein bisschen was auf dem Weg verloren glaube ich in den letzten Jahren Und das ist ja nur ein kleiner Baustein von ganz vielen, was der Kollege Schmidt gerade angesprochen hat.

00:21:01: Diese komplette Umgestaltung Innenstadt grad ja dazu.

00:21:05: Wir fangen auf die einen Seite im Osten an und auf der andere Seite fangen wir im Westen an.

00:21:10: Und irgendwann treffen wir uns in der Mitte und dann sind wir entweder bei Gartenbrücke oder bei Droste.

00:21:16: Die Innenstadt schön zu machen in dem Sinne sicherer kann man sagen sauberer war ja auch eine richtige Überschrift von

00:21:24: Ihnen.

00:21:24: Und was ich recht charmant fand als Idee waren ihre City Clean Teams, das scheint mir jetzt eine Maßnahme zu sein.

00:21:33: also sprich da können auch niedrigschwellige Ehrenamtliche und so weiter.

00:21:38: Leute sich vielleicht mit einer Art Uniform oder einer uniformen Weste sagen wir mal.

00:21:43: Wir haben das immer gerne wenn man uns erkennt.

00:21:45: Genau finde ich auch sinnvoll.

00:21:48: Sollten da sozusagen dann nicht einfach nur jetzt als Vollzeitbedienstete der Stadt?

00:21:53: Das können

00:21:54: Ehrenamtler sein, das können Leute sein die einfach Bock haben mitzumachen.

00:21:58: Die Bock auf Herden haben dir was schöner machen wollen.

00:22:01: aber wie gesagt wir müssen an einer Stelle anfangen.

00:22:03: Wir sind jetzt in der Planung.

00:22:05: Wie viele Menschen kriegen wir in den ehemaligen Kodi unter?

00:22:08: Das muss ja nach Arbeitsgerichtsschätten etc.

00:22:10: Das muss alles passen.

00:22:12: Kriegen wir das gesamte Ordnungsamt?

00:22:13: rein wahrscheinlich nicht.

00:22:14: Also müssen wir entscheiden, welche Teile dann dort einziehen.

00:22:17: Welche Leistungen sind für den Bürger am interessantesten an diesem Punkt?

00:22:21: Ich sage einfach mal die anderen Gindern eben wieder wenn man das so sagen darf zurück ins Rathaus, sodass da ist und dann haben wir einen Punkt glaube ich der viel Strahlkraft hat und erst wenn das steht, können wir über City Cleaner sprechen

00:22:35: etc.,

00:22:36: aber die brauchen alle einen Anlaufpunkt.

00:22:38: Ich hätte

00:22:38: jetzt gefragt wann kann man damit rechnen?

00:22:40: weil ich fand das eine wirklich gute Idee Vielleicht schnell umsetzen

00:22:44: kann.

00:22:44: Die gehört dazu und die ist absolut in der Priorität gleich, aber es nutzt nichts auf Halberstrecke los zu laufen.

00:22:51: ich muss von Anfang an erstmal alle mitnehmen.

00:22:54: das heißt auch

00:22:55: die nächsten hundert Tage noch nicht.

00:22:57: Wir machen das jetzt alle zwei Hundert Tage.

00:23:00: Ich habe das schon im Kalender eingetragen, alle hundert Tage berichten.

00:23:06: Die zweihundertage-Wilanz machen wir dann?

00:23:08: Gibt es sonst nicht!

00:23:09: Ich bin freu mich schon auf die zwei Tausend Vierhunderts.

00:23:16: Ja, bis dahin können wir vielleicht auch dann über diese längerfristigen Sachen noch mal reden wie da die Bilanz aussieht.

00:23:21: Eine Sache, die Sie gerade schon angesprochen haben was so ein bisschen fehlt in Härten ist dieser Blick auf das große Ganze manchmal.

00:23:28: Da komme ich jetzt ein bisschen in Richtung Thema Verkehr.

00:23:32: Dann haben wir ja auch schon öfters hier im Podcast darüber gesprochen dass wir immer so das Gefühl haben es gibt immer nur so punktuelle Planungen und wo man sich mal Gedanken macht aber es gibt kein großes ganzes Konzept um dem mal herzuwerden dieser Situation, die an vielen Stellen herrscht.

00:23:48: Wie sind da Ihre Bestrebungen?

00:23:50: Sie haben jetzt ein schönes Bild gezeichnet was kein Mensch daraus versteht.

00:23:55: Dieses ganze große Konzept... Ich weiß gar nicht wie so ein Konzept aussehen soll ist mir eigentlich auch egal weil sie müssen an einer Stelle anfangen am Ende.

00:24:06: Wirklich gerade gesagt wir müssen an eine Antoniuswache anfangen, wir müssen die Personalien geklärt haben, die Zuständigkeit geklärt haben wer macht mit wem?

00:24:13: Und dann kann ich anfangen anzudocken.

00:24:15: Das Gleiche sehe ich beim Parkraumkonzept, was ich nie als Parkraum-Konzept sehe, sondern sind Einzelmaßnahmen.

00:24:23: Die erste Einzelmassnahme für mich an der Priorität hatte jetzt eben der Herdner Süden.

00:24:29: D.h.,

00:24:29: alles was mit Lkw-Parken und Vermüllungen mit Thema rauf und runter ist bekannt zu tun hat müssen wir.

00:24:39: und gehen wir jetzt an.

00:24:40: Wir werden das jetzt im März entsprechend kommunizieren nach draußen, so dass die Leute die beteiligten vier Wochen Zeit haben sich auf den Punkt einzustellen.

00:24:50: Dass wir das jetzt nicht mehr dulden und unterbinden.

00:24:53: Ja, jetzt kommt die Diskussion, Verdrängungswettbewerb

00:24:56: etc.,

00:24:57: hilft aber nichts weil die Alternative wird nix machen und nix macht nicht.

00:25:02: Das wissen wir.

00:25:03: Ich bin natürlich und versuche, weiter in Gesprächen zu bleiben mit allen großen Anreinen.

00:25:08: Das geht bis hin zur Herrner Van der Eisenbahn das geht hin bis zum Oberbürgermeister Duda in Herne weil es ist ja kein härtner Problem sondern wir können's nur versuchen gemeinsam zu lösen.

00:25:20: aber wir haben eben gewisse Umstände wo ich sage die müssen wir abstellen als genauso als wenn ich sage ich finde das gut dass in der Innenstadt dreißig Autos durchfahren am Wochenende.

00:25:29: nein Auch das werden wir abstellen, indem wir in die Antonio Straße irgendwann wenn das Land mal zeitlich alles passt zur Einbahnstraße machen etc.

00:25:37: Wir müssen abrollern, wir müssen manchmal restriktive Maßnahmen ergreifen um Dinge wieder ins Lot zu bringen.

00:25:44: Das gehört mit dazu.

00:25:45: und was Sie meinen ist eben Viele Bürger beschwerden, die mich täglich erreichen.

00:25:50: Da können sie sich sicher sein dass auf vielen Straßen eben nicht mehr mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig geparkt werden kann oder überhaupt nicht Auf einer Seite geparkten werden kann ist mir alles bekannt.

00:25:59: Ich kenne jede Straße in und aus wenn.

00:26:01: ich habe sie alle schon zehn mal erlaufen Und kennen die Situationen Kennt auch die Nöte der Menschen zu überlegen Wo gehe ich jetzt abends?

00:26:08: Oder wo komme ich es abends mit meinem Auto unter Wenn ich von der Arbeit kommen muss vier Straßen weiter pagen.

00:26:14: Jetzt könnte ich sarkastisch sein und sagen, wir fahren jetzt alle mal in der Woche nach Düsseldorf.

00:26:18: Und dann gucken Sie mal wie lange sie in DüsselDorf kreisen bis vor ihr im Haus ein Parkplatz kriegen.

00:26:22: Da würden Sie nie ankommen weil da müsste sehr teilweise vier Blöcke weiter gehen um ja Auto irgendwo untersehen.

00:26:28: So gesehen kann man sich so schön reden und ich mache das dann auch schon.

00:26:32: sind wir in Herden noch die Insel der Glücksseeligen.

00:26:35: also wir haben noch Parkplätze auch wenn es jetzt keiner hören will.

00:26:38: manchmal muss man einfach nur ein Stück weit weiter laufen.

00:26:42: aber Jetzt zum Ende.

00:26:44: Pragmatisch, ich bin mit dem Bereich Ordnung

00:26:47: etc.,

00:26:48: in diesem Fall zuständig auch Dr.

00:26:50: Oliver Lindt im Gespräch.

00:26:52: Wir haben uns jetzt vorgenommen wir machen eine Rangliste nach Beschwerden.

00:26:57: Jetzt sind's seit einem Jahr, sag' ich mal beschwerten bei der Verwaltung eingegangen.

00:27:00: da ist die Straße, ich nenne das extra keine Namen, ne?

00:27:03: Straße eins, Straße zwei, Straße drei.

00:27:05: Schade, die Namen hätte ich gerne!

00:27:07: Wir stehen überall auf Facebook.

00:27:10: Da haben sich zehn Leute beschwert, da ist die nun.

00:27:14: Wir gucken uns sie natürlich an und fangen dann mit einer an.

00:27:19: Fangen wir mit einem pragmatisch an.

00:27:20: was geht nach Straßenverkehrsordnung.

00:27:23: Parken mit zwei Reifen oder auf dem Bürgersteig war schon immer verboten, war nie erlaubt.

00:27:28: Wurde geduldet, jetzt hat Kind im Brunnen gefallen.

00:27:31: ich kann es nicht rausholen.

00:27:32: Es isst die Straßenverkässordnung, die kann ich nicht ändern.

00:27:36: Da müssen sich andere mit beschäftigen, ich kann sie nur umsetzen.

00:27:39: Das heißt da wo es geht, wo wir zukünftig wieder die Bürgersteigbreiten das zulassen, dass werden weißen Schreifen machen oder eben Ausschilder mit zwei Reifen darf dort geparkt werden, werden wir sukzessive rückabwickeln bis wir einmal von Nord nach Süd durch sind und haben das gemacht was wir machen können dann ließe ich die Pflicht bei jedem einzelnen zu gucken.

00:27:59: wie kann ich mit meiner Mobilität umgehen?

00:28:02: muss ich von meinen Gewohnheiten vielleicht etwas ändern?

00:28:05: kann ich mein Auto auch zwei Straßen weiterparken, weil ich noch jung dynamisch bin und hundert Meter gehen.

00:28:11: Und lass die ältere Dame den Parkplatz vor meinem Haus und dass dieser Kampf vielleicht auffällt.

00:28:18: Aber das ist alles ein gesellschaftliches Problem.

00:28:20: Das werde ich nicht ändern.

00:28:21: Das werden wir uns gucken und wir können nur versuchen Infrastruktur zu ändern und mit einem guten Beispiel vorangehen also laufen.

00:28:29: Vielleicht hier oder da den einen oder anderen Parkplatz nicht eliminieren sondern versuchen zu erhalten?

00:28:34: Also Autoparkplatz meine ich.

00:28:36: Jetzt meinen Sie aber ganz speziell die in der Innenstadt, weil andere Parkplätze kenne ich nicht, die wir eliminieren.

00:28:41: Nee nee, ich denke an die Innenstadt.

00:28:43: Ja haben wir ja geschrieben ist ja auch in der Vorlage zu lesen.

00:28:46: das war vor dem Rathaus so wie es früher mal war, früher war alles besser und anders dass wir die Parkplätzen wieder reaktivieren jetzt nachdem wir den Flügel beseitigen können, wenn wir möchten.

00:29:00: Ich habe Ihnen die angeboten und wir schenken ihn gerne.

00:29:03: Wenn die Künstlerin das erlaubt, dann können Sie sich den hier auf dem Parkplatz stellen.

00:29:08: Wir sind der Meinung dass wir jetzt einerseits den Rathaus Vorplatz öffnen müssen, ein Stück grüner machen müssen oder mehr für den Umwelt da auch zu tun aber eben auch die Mobilität nicht ignorieren, dass die Leute vor dem Rathau zwischen Kaufland Gerade kurz Parkapfel in der Stunde oder wie auch immer, dass wir die da unterbringen für das was war am Kriegvorplatz, am Marktplatz Kualzumacher Straße Ortawels.

00:29:36: Was eben anders und schöner machen wollen.

00:29:38: Kompromiss ist immer nötig.

00:29:40: Da es ist auch wirklich nötigt etwas zu tun.

00:29:42: also ich meine die Platanen das waren ja wohl unbestritten brauchen einfach ein bisschen größere Baumscheiben und das kostet Parkplätze.

00:29:48: Das ist dann nun mal so.

00:29:50: Und wenn man sich den Marktplatz ein bisschen genauer anguckt Der ist ja nur wirklich trist, so wie er jetzt ist.

00:29:57: Auch den kann man schöner machen und das ist auch unser Ziel.

00:30:00: Und nochmal das mit dem Parkplätzen.

00:30:02: da möchte ich mich auch noch mal an die Stadtverwaltung und gerade Stadtentwicklung bedanken unter der im Moment Interim Sleitung von Dr.

00:30:10: Oliver Lindt, die ihm genau diesen Punkt aufgegriffen haben gesagt was können wir denn erst einmal besser machen um das andere auch besser darzustellen?

00:30:19: Und dann kamen aus dem Bereich, dann lass uns den Rathausvorplatz wieder in diese Nutzung bringen.

00:30:26: Die vor dreißig Jahren auch nicht so schlecht war.

00:30:30: Das ist ja nicht alleine eine städtische Sache und auch nicht ne Sache der Politik allein sondern da sind die privaten Eigentümer gefragt bei solchen Sachen.

00:30:39: Immer!

00:30:39: Wie sieht da die Kommunikation aus?

00:30:41: Weil wir haben in Härten durchaus einige Schrottimmobilien stehen jetzt nicht nur inner-innen statt wo man sich halt fragt...

00:30:47: Haben wir

00:30:47: das?!

00:30:49: Oder schreibt ihr das nur gerne?

00:30:52: Apropos

00:30:52: Marktplatz würde ich sagen wäre schön wenn die Sparkasse ihr Gerüst mal

00:30:56: zum Beispiel.

00:30:57: Ja, wenn es um Geld geht Sparkass.

00:30:59: Das scheitert entweder am Geld oder... Sobald mein Wissenstand ist und dass die Eigentumswählende sind, die das extrem schwierig machen.

00:31:07: Aber ich höre auch immer wieder es geht jetzt los.

00:31:10: Es soll irgendwann weg.

00:31:11: Also

00:31:11: das wäre rein optisch?

00:31:12: Ich meine, das ist faktisch macht das nichts, aber rein optische... Nein!

00:31:16: Das ist eine Katastrophe.

00:31:17: Ja.

00:31:17: Es ist für viele drum herum ne Katastrofe und wenn Katastrophen zur Selbstverständlichkeit werden also wenn das Auge sich daran gewöhnt hat dann läuft irgendwas schief.

00:31:25: Dann

00:31:25: haben wir Schirmanswiese

00:31:27: so

00:31:27: zum Beispiel

00:31:29: anderes Thema.

00:31:32: Dann müsste ich jetzt ja erst recht fragen,

00:31:35: was ich aber gerne ergänzen würde ist wenn wir schon mal beim Kirchvorplatz sind und Parkplätze sind Wir sind ganz kurz davor eben auch Dinge zu bekommen dass das Jobcenter in ein Wohnpark umgebaut wird.

00:31:50: Das ändert sich also nochmal zu dem, was wir vor einem Jahr schon mal besprochen haben.

00:31:54: Da gab es Finanzierungsprobleme

00:31:55: etc.,

00:31:56: die scheinen aber jetzt gelöst zu sein und das finde ich auch ein ganz wichtigen Baustein für diesen Bereich da eine gute Wohnqualität hinzubekommen dass wir auch Neubürger in die Innenstadt bekommen.

00:32:13: Und das sind ja ein paar tausend Quadratmeter.

00:32:14: Also da freue ich mich drauf, dass vielleicht so Gott will in den nächsten Wochen oder Monaten ... auch konkreter öffentlich machen zu können.

00:32:23: Nur zu?

00:32:24: Ja, wenn Sie was öffentlich machen wollen...

00:32:26: Jetzt hat er keiner zugehört hier oder?

00:32:28: Wir sind ja unter uns!

00:32:28: Ihr habt gesagt ihr nehmt das nicht auf.

00:32:30: Nee,

00:32:30: nee, das leuchtet nur so aus Spassier.

00:32:33: Ja, empfehle ich gut.

00:32:36: Nein aber das war... Kommen wir nochmal kurz darauf zurück.

00:32:38: Das waren ein paar Schrottimmobilien in der Stadt wo ich aushaben kann, sie ja nicht leuchten, oder?

00:32:41: Ich meine, wenn

00:32:42: man mal... An welche genau?

00:32:43: Weil Schrott-Immobilie ist Definition.

00:32:45: Oder... Wir fahren mal in... Städte, die ich jetzt nicht nenne und gucken uns mal Schrottimmobilien an.

00:32:52: Dann, glaube ich, kriegen wir beide eine Definition von einer Schrott-immobilie.

00:32:55: Da haben

00:32:56: wir wahrscheinlich tatsächlich unterschiedliche... Ich meine es ist tatsächlich mehr so die Gebäude wo man dann sagt ja es sieht hier halt nicht gut aus, es sieht ja nicht sauber aus, ich fühle mich ja nicht sicher.

00:33:05: das hat ja teilweise auch was mit Immobilien zu tun.

00:33:08: Aber Plasterast zum Beispiel da gibt's ja auch zwei drei Gebäuden wo man sich denkt

00:33:12: Die Gebäude sind gar nicht so schlecht.

00:33:15: In dem Zustand, wie sie jetzt sind ... Man hat halt nicht lange was dran gemacht.

00:33:18: Sie sind von der Bausubstanz

00:33:19: usw.,

00:33:20: und auch ursprünglich von einer Architektur her sind die ganz nett.

00:33:23: Und schön aber ...

00:33:25: Ja?

00:33:25: Aber ... Sie stehen halt leer.

00:33:29: Wir sind nicht gepflegt.

00:33:30: Dementsprechend vermitteln sie natürlich ein Bild von einer ... Eigentumverpflichtet.

00:33:35: Wie sieht da die Kommunikation aus?

00:33:37: Können Sie da voran kommen oder ist das ...

00:33:40: Es hat ... In dem Fall aus meiner Sicht.

00:33:42: Ich besteckte auch nicht absolut im Detail, aber es ist glaube ich kein Kommunikationsproblem.

00:33:47: Es ist eher ein Problem nochmal Eigentum verpflichtet.

00:33:49: Es sind Eigentümer die zu allergrößten Teil nicht in Härten ansässig sind sondern es sind Fonds oder Gesellschaften oder Investmentsvereinigung was auch immer und da kommen sie gar nicht dran.

00:34:02: Warum an den Immobilien nichts gemacht wird?

00:34:05: Das was aber gerade in der Landesregierung und in ein paar Gesetzesentwürfen drin steht Das glaube ich wird uns zukünftig helfen.

00:34:12: Ich denke dann bis zum Sommer, wenn wir da auch Klarheit haben dass die Kommunen einen viel größeren Spielraum bekommen um böse Wort zu enteignen.

00:34:23: Ich kann es schöner gehen und könnte sagen ne?

00:34:25: Wir machen das bessere Angebot!

00:34:26: Nein am Ende muss irgendwann mal Schluss sein wenn eine Immobilie über Jahre nachweisbar nicht genutzt wird verfällt und das Stadtbild... Da muss sich als Stadt in der Nagesam diese Immobilien zum welchen Wert immer zu kaufen und was in einer anderen Nutzung zuzufüllen.

00:34:42: Da haben wir Handlungsprobleme, das können wir jetzt so nicht.

00:34:46: oder diesen Gerichtsprozesse die dann eine Kommune auch gerne mal verliert mit zwanzig dreißigtausend Euro Schaden.

00:34:54: Wir brauchen davon Gesetzgeber Unterstützung.

00:34:57: Das ist auf dem Weg.

00:34:58: Das steht in den neuen Dingen so drin.

00:35:00: Ich habe letztens noch alles nachgelesen und da freue ich mich dort.

00:35:04: Wie fällt bei diesem Shot Immobilien eine ein über die ich konkret berichtet hab?

00:35:10: Wobei, das Wort Schrott ist immer so ein bisschen... Ist

00:35:12: ja heiß.

00:35:13: Definitionstoffen?

00:35:14: Genau!

00:35:14: Also sagen wir mal einen Gebäude was extrem runtergekommen ist und was sehr problematisch im Moment ist nämlich dass sie ahnen wahrscheinlich von wo der Westerholter die Westerholther Moschee drin ist.

00:35:28: Ja,

00:35:29: Eigentümergemeinschaft.

00:35:31: Ich glaube der Moscheeverein hat selber sechs oder sieben dieser Eigentümeranteile und der Rest verteilt sich eben auf Menschen die wir nicht

00:35:39: kennen.

00:35:39: Und da sind auch ein paar auswertige Eigentums, also Wohneigentumsbesitzer und die zahlen ihre Anteile nicht.

00:35:45: und dann gibt es Theater und das Gebäude ist ja nahezu unbewohnbar weil kaum bei Heizbau und so.

00:35:51: Ja grundsätzlich tut's mir fürchterlich leid was da passiert Aber ich muss natürlich trennen, welche Aufgaben eine Kommune und hat ne Stadt.

00:35:59: Und welche Aufgabe haben Privatmenschen?

00:36:01: Denn wenn eine Kommuna anfängt die Welt zu retten dann wird es schwierig.

00:36:07: Das ist eben genau wie bei der Sparkasse, genau wie in diesem Gebäude und da wird's noch ein zwei andere geben wo wir keinen Handlungsspielerraum sehen... öffentliche Gelder, Steuergelder dort reinzustecken.

00:36:19: mit welchem Argument zu sagen, weil ihr euch streitet und euch nicht einig werden.

00:36:24: Kommt jetzt Vater Staat in Vertretung der Kommune und Bürgermeister und sagt bezahlen wir eben die zwanzig Tausend, die er jetzt an Heizkosten nicht bezahlen kann, weil ich euch nicht geeinigt habe.

00:36:33: Das funktioniert so nicht.

00:36:35: Wir versuchen überall zu helfen und sind überall im Gespräch.

00:36:40: Ich hab schon vor Monaten auch vor der Wahl Vorschläge gemacht und habe auch den Moscheeverein gesagt Ihr müsst euch kümmern, ihr müsst für den Plan B sorgen.

00:36:50: Wenn das eskaliert und irgendwann nicht mehr funktioniert dann zu kommen und sagen, jetzt helft uns alle wird

00:36:56: schwierig.".

00:36:57: Und ich weiß nicht im Detail was passiert ist aber ich gehe davon aus dass das alles verantwortungsvolle Menschen sind so habe ich sie kennengelernt und dass die etwas machen müssen.

00:37:09: wir werden das als Stadt nicht lösen können.

00:37:11: Wir werden als Stadt unterstützen können.

00:37:14: Wir können mit den Stadtwerken reden, das geht alles aber wir müssen uns an Richtung Gesetz halten und da haben wir im Moment aus meiner Sicht nur ganz begrenzten Handlungsspielraum

00:37:24: Aber der ist vorhanden.

00:37:25: In Mahl hatten wir das jetzt von ein paar Tagen erst, da hat die Stadt eingebäudet tatsächlich stillgelegt.

00:37:31: Da waren drei oder vier Wohnparteien nur noch drin.

00:37:33: Die hat man jetzt anderweitig untergebracht und gestern war Thomas Therhorst hier der Bürgermeister von Mahl und ... Ah!

00:37:40: Der

00:37:40: Thomas?

00:37:41: Okay mit dem muss ich reden so geht das weg.

00:37:44: Aber er sagt halt es ist zwar eine Ultima Ratio aber er wird davor nicht zurückschrecken das auch noch einmal zu tun.

00:37:50: wie sieht das aus ihrer Sicht aus?

00:37:52: würden sie das?

00:37:53: Das machen wir regelmäßig.

00:37:56: Wir prüfen regelmäßige Immobilien, wo ihr zum Beispiel das Gefühl haben, dass in drei Wohnungen sechzehn Familien leben.

00:38:05: All diese Dinge prüffen wir und auch da, wo wir eine rechtliche Handhabe haben setzen wir die um.

00:38:12: Wenn Sie jetzt auf dieses konkrete Beispiel eingehen möchten wäre es fatal wenn ich sage, wir setzen Recht und Gesetz um weil dann ist das Ding morgen stillgelegt.

00:38:24: Das ist so.

00:38:25: Es ist auch immer ein Stück weit, ich will gar nicht eine Toleranz, das ist nicht das richtige Wort an Fingerspitzen gefühlt zu sagen wo ist der Punkt?

00:38:35: Weil da leben ja Menschen drin, arbeiten die Räume sind ja wichtig.

00:38:41: Ich kann natürlich als Behörde hingehen und kann sagen es mir egal zumachen Tür ab morgens hier ein Siegel dran kommt ihr keine mehr rein, kann nicht machen.

00:38:49: Wir versuchen bis zum letzten Moment ... in der Gemeinschaft zu lösen.

00:38:55: Wenn der Punkt kommt, dann bin ich bei dem Kollege Therros... ...dann bin auch einer sagt so Ende jetzt ne?

00:39:00: Wir haben jetzt... ...zehnmal ein Wandschuss abgegeben.

00:39:03: beim elften Mal machen wir das Ding zu.

00:39:05: Vielleicht nicht beim dritten mal aber beim Elften Mal.

00:39:08: Ich hoffe ich habe mich diplomatisch genug ausgedrückt.

00:39:11: Ja ist ja auch ein Signal an vielleicht manchen Eigentümer

00:39:13: dann noch.

00:39:14: Ich glaube nicht dass er uns zuhört, aber es ist egal.

00:39:16: Das stimmt und ob Sie sich von beeindrucken lassen ist dann auch was anderes wenn sie schon so nicht vorankommen.

00:39:23: Ich hätte vielleicht noch eine Frage.

00:39:25: Ach

00:39:25: komm, ich bin auch auf vier vorbereitet!

00:39:28: Oh

00:39:28: okay, ich glaube mir reicht eine.

00:39:31: Wir haben schon relativ lange gesprochen.

00:39:34: Aber ihr schneidet doch habt ihr gesagt?

00:39:36: Nur im allergrößten Notfall.

00:39:38: Im Moment sind wir bei neun, dreißig Minuten und die bleiben auch.

00:39:41: Okay also sechzig kriegen wir voll.

00:39:44: Die Frage ist sie haben ja im Moment so eine Art... ich habe das mal Spaß aber Superminister genannt nämlich den Oliver Lindt den Sie auch zwei, drei Mal angesprochen

00:39:55: haben.

00:39:55: Jetzt nicht zu hoch heben sonst fällt's da zu tief!

00:39:59: Nein das ist ein toller Kollege.

00:40:01: ich arbeite unheimlich gerne mit Oliver zusammen und wir ticken ihn in manchen Bereichen auch ähnlich.

00:40:07: Er ist

00:40:08: auch glaube ich einen Freund von Umsätzen so wie ich ihn erlebt habe.

00:40:12: Ich wollte nur sagen dass weiß vielleicht nicht jeder der uns zusieht.

00:40:16: Der ist ja sowieso schon sagen wir mal ganz gut beschäftigt würde ich sagen weil er ist Kämmerer.

00:40:27: Der muss wissen, wie die Kredite laufen und wo er was ablösen muss.

00:40:31: Aber gut also er ist Kammerer.

00:40:34: dann kümmert er sich um Ordnungsamt wo ja auch einiges im Fluss ist.

00:40:38: Dann um die Feuerwehr extrem wichtig natürlich so als Thema.

00:40:44: Also sagen wir mal so schon einen relativ großen Bereich den er verantwortet hat.

00:40:50: Jetzt ist ja eine Mitarbeiterin die ehemalige erste Beigoordnete fürs Dezernat, Stadtplanung, Umwelt.

00:40:58: Ich weiß nicht was da noch alles dran hängt Klima

00:41:00: und so.

00:41:01: Dezernaat vier nennen wir das?

00:41:03: Nummer vier.

00:41:05: Seit der Kommunalwahl Dauerkrank.

00:41:07: Das kann man auch jetzt kein Geheimnis dazu

00:41:09: fragen... Nein!

00:41:11: Es geht gar nicht um Geheimnisse.

00:41:14: Gute Frau ist krank, was mir persönlich sehr leidtut.

00:41:18: Ich will nur sagen, Oliver Lind macht das jetzt komissarisch?

00:41:20: Ja ich finde ja auch aus dem Dezernat kommen jetzt viele Vorlagen und wir haben am Anfang darüber gesprochen diese Bausachen von Bärtlich bis Ponsomer Straße.

00:41:32: also die Arbeit da läuft.

00:41:34: Jetzt ist natürlich eine Frage wie lange kann man Mit den Armen, Herrn Lindt würde ich an der Stelle mal so formulieren

00:41:41: mit

00:41:41: zwei Dezernaten.

00:41:42: Nein,

00:41:43: da ist kein armer Mann!

00:41:46: Der arbeitet genauso gerne wie ich.

00:41:48: Wir sind beide Brokerodics, dass Michael es keine Ahnung ist, aber wir sind auch ein bisschen Monk, aber eigentlich Brokerods.

00:41:54: Gute Koordination

00:41:55: eigentlich?

00:41:55: Ja, wir haben beide und jetzt möchte ich mal noch das andere Dezjonat drei mit dem Herrn Pieper dann nicht ganz außen vorlassen.

00:42:06: Wir haben alle drei einen super Unterbauer, nämlich das.

00:42:10: Also wir haben gute Teams, wir haben eine gute Amtsleitung und wir haben Leute die Bock haben zu arbeiten wie ich es gerade sagte.

00:42:17: Und da kann Oliver sich drauf verlassen, Herrmann sich darauf verlassen dann kann ich mich darauf verlassern.

00:42:21: Wenn wir das nicht hätten werden wir drei arme Würstchen.

00:42:27: Klar!

00:42:29: Ihr Beispiel, da kommen jetzt auf einmal Vorlagen.

00:42:31: Ich kann Ihnen nicht sagen, werden die jetzt nicht gekommen?

00:42:34: mit Frau Feldmann weiß ich nicht.

00:42:37: Es sind ja auch teilweise politische Ziele und Wünsche, die dahinterstecken dass sie jetzt mehr in eine Richtung gehen.

00:42:45: zumindest gefühlt würde ich so erklären wir haben Prioritäten verschieben müssen.

00:42:51: also wir haben uns am ersten Elften vielleicht erst am zweiten weil dann immer dritten zusammengesetzt.

00:42:57: Wo müssen wir jetzt auch die Mitarbeiter auf eine klare Linie haben?

00:43:02: Das kann ich sagen, du musst alles machen und das alles richtig.

00:43:05: Dann haben wir gesagt lassen, lass uns mal liegen.

00:43:07: Wir kümmern jetzt um die Dinge wo wir der Meinung sind, die haben jetzt Priorität.

00:43:13: Das kann Politik jederzeit ändern.

00:43:15: Politik kann immer alles ändern durch einen Antrag und kann sagen, wir möchten aber jetzt die Rosa Park Schule in Herden Süd haben, dann fangen wir da wieder von vorne an.

00:43:24: Aber solange wir als Verwaltung die Richtung vorgeben wollen machen wir das so und das funktioniert.

00:43:31: Und ich glaube ebenso funktioniert es auch – die Mehrbelastung, die Sie angesprochen haben im Moment für Dr.

00:43:37: Oliver Lindt, dass der das gut gehandelt kriegt!

00:43:41: Ich bin da ganz zuversicht.

00:43:42: Also kein Armakerl?

00:43:43: Nein, nein und ich unterstütze ihn auch wo ich kann.

00:43:46: Ich habe immer die Wirtschaftsförderung weggenommen.

00:43:48: Na guck schon wieder weniger Arbeit.

00:43:52: Und das Bürgeramt der Ausländerbehörde war ja alles in dieser Richtung.

00:43:58: Es ist jetzt alles Dezernat eins.

00:44:00: Er hat glaube ich den notleidenden Tiefbau unter sich also spricht vielen ja Leute.

00:44:06: Ja

00:44:06: aber auch das haben wir gut im Griff

00:44:09: sehr schön.

00:44:10: Also ich höre das gerne, wenn die Personalprobleme an, sagen wir mal, strategisch wichtigen Stellen, also für den bürgerwichtigen Stellen gelöst werden.

00:44:19: Das bringt ja wirklich was.

00:44:21: und wenn man im Tiefbauamt zum Beispiel sagen kann, wir haben jetzt genug Leute um zwei drei Planungen mal endlich fertig zu machen?

00:44:29: Ja!

00:44:29: Das ist ja nun wirklich für ein Bürgersegensreich.

00:44:31: ne?

00:44:32: Einmal das oder wir holen uns eben die Expertise wieder auch von außen.

00:44:37: Eiern auf Deutsch gesagt nicht noch ein Jahr rum, sondern wir müssen das jetzt machen.

00:44:41: Was muss ich dafür tun?

00:44:42: und dann mache ich

00:44:42: das?

00:44:43: Da sind wir wieder bei schnellen Entscheidungen.

00:44:48: Ganz kurz vielleicht noch, doch eine Sache interessiert mich jetzt noch.

00:44:52: Da haben wir auch schon oft genug hier drüber gesprochen und Sie haben es ja auch so...

00:44:54: Ja, oft genug kann man nie so besprechen!

00:44:56: Ja dann reden wir, umso mehr reden wir erstmal darüber.

00:45:00: Herzen alleine kann ja nicht alles machen und ist vor allen Dingen nicht an allem schuld.

00:45:04: wenn man sich mal anguckt was so ne Stadt bezahlen muss beispielsweise wo sie überhaupt tätig werden kann Stichwort Straßen NRW und ähnliche Geschichten Wie kommen wir da voran, dass wir damals diese Sachen die außerhalb von Härten stattfinden aber auf Härten einwirken?

00:45:19: Dass das vielleicht mal besser wird.

00:45:20: Dass man mal vorankommt und so eine Kaiserstraße dann vielleicht doch mal saniert bekommt also durchgängig nicht nur an einer Stelle.

00:45:28: Oder als Anwohner

00:45:29: der Feldstraße sage ich dann gleich und die Feldstraßen.

00:45:31: Genau!

00:45:32: Und sehen Sie da eine Perspektive...

00:45:33: Da führen es noch mehr Straßenein.

00:45:35: Ja gut.

00:45:37: Die Thematikstraßen in der W... Also ich erklär's nochmal anders Nicht alle Straßen in Herden gehören der Stadtherten, sondern da gibt es noch einen Kreis dem Geheimstraßen.

00:45:47: Da gibt's noch ein Land Nordrhein-Westfalen den Geheimstrasen.

00:45:50: und jeder bestimmt für sich das werden wir auch nicht ändern.

00:45:54: Wir können in Anführungszeichen nur das gleiche machen was alle anderen auch gemacht haben immer wieder ins Gespräch gehen immer wieder Straßen NRW aufzufordern Den Rad will ich doch jetzt zu machen den zu privatisieren.

00:46:05: und glaubt mir die hören nicht immer auf uns

00:46:09: Das haben wir schon bemerkt.

00:46:10: Ja,

00:46:10: so da werden wir nichts daran ändern können.

00:46:12: aber werf jetzt nochmal ein anderes zuckert in Olympia.

00:46:17: olympische spieler zwanzig also irgendwann in den nächsten zehn jahren bis achtzehn Jahren.

00:46:24: das wäre so ein geiler moment infrastrukturmaßnahmen umzusetzen.

00:46:29: straßen nrw die bundesautobahn die öffentlichen verkehrsmittel all diese Ich sage mal, Landes- und Verbandmäßigen müssen aus der Puschen kommen.

00:46:42: Und wenn man den jetzt ins Buch schreiben würde – ich hätte das ja auch als Bundeskanzler anders entschieden, wir machen hier nicht ein Wettbewerb zwischen Berlin und Hamburg – Rhein-Ruhr hat den höchsten Bedarf an Infrastrukturmaßnahmen, die aufgeholt werden müssen!

00:46:56: aber dann bringe ich Olympia doch dahin und mache da nicht ein Wettbewerb raus.

00:47:00: Alles das, was ich sowieso in den nächsten zwanzig Jahren in die Infrastruktur stecken müsste im Nordrhein-Westfalen habe ich so einen tollen Grund dafür.

00:47:09: Ein tolles Zeitziel wo ich sage bis dahin muss Arme bei ihrer Freiheit stehen, ÖPNV muss anders werden

00:47:14: etc.,

00:47:15: etc.. Zehn Jahre werden dafür zu knapp.

00:47:17: deswegen spekuliere ich mit achtzehn also zwanzich viervierzig.

00:47:22: Olympia in Rhein-Ruhr wäre schon der Hammer.

00:47:25: Und das würde uns so weiterbringen, ich glaube die Menschen sehen aber nur Funktionäre, Olympia will ich nicht.

00:47:32: und Geld verbrennen und Stadien die leer stehen und abgerissen... Nicht in Rheinruhr!

00:47:39: Wir müssen gar kein Stadion neu bauen, die werden alle nur saniert.

00:47:42: und dann sehe ich sagen, Infrastruktur schaffen Neumachen besser machen.

00:47:47: Das war jetzt der Einländerwährung für olympische Spiele.

00:47:53: Wir sind dabei.

00:47:54: Kann man so sehen, aber jetzt ist natürlich Olympische Spielen.

00:47:58: die Standorte sind ja hoch rum zum Beispiel Gelsenkirchen Dortmund Erdnrecklinghausen wenn man sich alleine diese Städte nahmen und die dazugehörigen Straßensysteme mal Vom geistigen Auge.

00:48:10: Bestätigen Sie das, was ich gerade gesagt habe?

00:48:12: Ja!

00:48:12: Riesenaufgabe man muss anfangen hat achtzehn Jahre Zeit.

00:48:15: Ich

00:48:15: glaube dass gesamte Infrastruktur-Bundespaket aus Berlin kann man da verbauen bei uns.

00:48:21: Da sind wir uns einig

00:48:22: und ich bin leider berufsmäßig ein bisschen skeptischer unterwegs.

00:48:27: Echt?!

00:48:28: Und ja doch würde mal vermuten die Feldstraße um es mal ganz platt zu machen.

00:48:35: Also

00:48:35: die meinte Straße, an der ich seit ein dreißig Jahren wohne?

00:48:38: Nee, ich meine die Straße, in der ich wohne!

00:48:42: Was ist dir auch falsch da?

00:48:43: Ja,

00:48:43: komisch ne?

00:48:44: Hammer!

00:48:44: Also dass sie durch die olympischen Spiele verbessert wird, dann glaube ich können wir eine Wette abschließen

00:48:50: lassen.

00:48:50: Solange ich Bürgermeister bis zum Jahr zwanzigvierzig bin, wird das besser.

00:48:54: Aber ich sag mal so, eine Radrennen hat gereicht, um einen Resservilchen hübschen zu kriegen oder?

00:48:59: Guck mal...

00:49:00: Da haben wir doch so ein Beispiel.

00:49:01: Am Ende des Tages haben wir eine olympiafähige Mountainbike-Säcke auf der Halde.

00:49:06: Wer hat

00:49:06: das?

00:49:07: Keiner!

00:49:08: Das ist nicht verkehrt.

00:49:08: Wir,

00:49:09: Härten und Reklingeren.

00:49:10: Und möglicherweise

00:49:11: gibt es um die Halde rum dann zwei drei neue Straßenbeläge.

00:49:14: Das wäre meine Prognose.

00:49:15: Ja.

00:49:16: Und vier Hotels und siebzehn neue Gastronomien und Arbeitsplätze, Steuereinnahmen ... Sollen wir das mal im Detail diskutieren?

00:49:25: Ich würde das jetzt so gerne tun.

00:49:26: Das

00:49:27: machen wir ein anderes Mal, würde ich sagen.

00:49:28: Sonst

00:49:29: bei der Tausend Tage Bilanz.

00:49:31: Genau!

00:49:32: Vor allen Dingen in den nächsten achtzehn Jahren ist noch genug Zeit darüber zu reden.

00:49:35: Aber

00:49:35: Sie haben noch Themen auf dem Zähnchen... Neben sowohl.

00:49:38: Wir haben die tatsächlich alle so irgendwie angeschrammt.

00:49:40: Sie haben ja selber auch einiges eingebracht und ich glaube somit... Ich habe euch schlecht

00:49:43: vorbereitet.

00:49:43: Ach Gott,

00:49:44: ja.

00:49:44: Aber

00:49:46: müssen sie so sehen, haben sie einen Grund wiederzukommen?

00:49:48: Ich freue mich auf die nächste Einladung.

00:49:50: Herzlichen Dank.

00:49:52: Ja auch Und euch da draußen sagen wir auch schon mal Danke.

00:49:57: Ich habe aus Versehen die ganze Zeit zu Ihnen geguckt, aber ich entschuldige mich einmal dafür dass ich ganz wenig in die Kamera gucke.

00:50:02: Ich weiß gar nicht wo die Kamera steht.

00:50:03: Da ist die Kamera!

00:50:05: Okay, ich wünsche euch alle einen schönen Tag noch danke.

00:50:10: Das tue ich ja

00:50:10: auch bis nächste Woche Tschüss.

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