Buersche Eleven - Hömma, Herten - Folge 45

Shownotes

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00:00:00: Wir schauen nochmal auf den Fall pro Sotz.

00:00:02: Außerdem gibt es ein bisschen Ärger wegen des Winterdienstes und wir fragen uns, wie sicher ist überhaupt unsere Sparkasse?

00:00:15: Und damit herzlich willkommen bei Hörner Härten, dem Podcast der Härten Allgemeinen.

00:00:19: Heute mit meinen Kollegen Joachim Schmidt, Andre Pritzepel und mein Name ist Stefan Korte.

00:00:24: Ja, und wir steigen noch mal mit Prosorts ein.

00:00:27: Da haben wir ja vor zwei Wochen schon mal drüber gesprochen.

00:00:29: und für alle, die da so gar nicht im Bilde sind, ganz kurz nochmal ein Abritz.

00:00:33: Erst mal Prosorts ist eine Softwarefirma, eine Tochter der Stadt, hundertprozentig glaube ich sogar Jochen, ne?

00:00:39: Inzwischen nur noch Achtzig.

00:00:40: Achtzig, genau, München hat er ja auch noch jetzt seine Finger ins Spiel.

00:00:43: Und die stellen Software für Rathäuserverwaltung und so was.

00:00:46: Und zwar

00:00:46: tausendfünfhundert im Land, also richtig viele.

00:00:50: Kommen

00:00:50: wir mal nicht.

00:00:53: Das heißt nicht gerade klein und die haben auch eine Geschäftsführung natürlich.

00:00:57: Und da gab es einen Mann und eine Frau und die Frau hat leider weniger bekommen für die gleiche Tätigkeit und hat das dann irgendwann eingeklagt, um das mal sehr zusammen zu raffen.

00:01:09: Und sie hat recht bekommen und das wird jetzt natürlich in der Stadt fleißig diskutiert, also in der Stadtverwaltung vor allen Dingen, weil... Und

00:01:17: in der Politik bei den Parteien, da gibt es ja... Wunderes hin und her, wie man auf Facebook dauernd lesen kann.

00:01:22: Weil

00:01:23: die Frage ist jetzt halt, wie reagiert man drauf?

00:01:25: Sagt man jetzt, ja, wir lassen das Gerichtsurteil jetzt so stehen oder wir legen nochmal Berufung ein.

00:01:31: Und Jochen, du bist da absolut im Thema.

00:01:34: Erzähl mal, wie ist denn jetzt das Stand der Dinge?

00:01:35: Was will die Stadt machen?

00:01:37: Die Stadt.

00:01:38: Die Stadt ist ja nur...

00:01:40: Oder firmen wir diese ganze Gemengelage?

00:01:42: Ja,

00:01:42: genau.

00:01:43: Es ist ja nicht die Stadt allein.

00:01:44: Es ist auch nicht der Bürgermeister zum Beispiel, der zwar gesagt hat, wir gehen in die Berufung.

00:01:49: Aber er kann das nicht allein entscheiden.

00:01:51: Das muss der Prosorts Aufsichtsrat tun.

00:01:53: Der wird natürlich kontrolliert von Politikern und Verwaltungsleuten und so weiter, aber auch von Mitarbeitern von Prosorts.

00:02:00: Ist also nicht ganz so einfach, wer da was entscheidet.

00:02:03: Wie du schon sagst, so eine Gemengelage.

00:02:05: Ja.

00:02:06: Was wollen die machen?

00:02:07: Erst mal, was können sie machen?

00:02:09: Wenn sie nichts machen, müssen sie hundertvierzigtausend Euro bezahlen.

00:02:13: Im Grunde Geld, was der Stadtherden dann... nicht zur Verfügung steht, weil das sind ja eigentlich Gewinne von ProSorts.

00:02:21: Das

00:02:21: sind, es ist halt die Differenz, die Gehaltsdifferenz.

00:02:24: Genau.

00:02:24: Das ist das, was sie weniger gekriegt hat als ihr männlicher Kollege.

00:02:28: Haben wir überhaupt schon von den Namen geredet.

00:02:30: Sie ist Leslie C. Ninger.

00:02:32: Er ist Arne Baltissen.

00:02:34: Er ist immer noch Geschäftsführer.

00:02:36: Hat auch inzwischen eine fette Gehaltserhöhung gekriegt.

00:02:38: Von ProSorts Aufsichtsrat natürlich alles legal.

00:02:42: Und sie wurde vor die Tür gesetzt.

00:02:45: Gibt es eigentlich schon eine Nachfolge für Leslie Steninger oder wollen Sie jetzt mit einem Geschäftsführer arbeiten?

00:02:49: Eine.

00:02:50: Alles klar.

00:02:52: Kann sich keiner vergleichen.

00:02:54: Genau.

00:02:54: Das stimmt.

00:02:56: Wie gesagt, wenn Sie nichts wohnen, heißt das bezahlen.

00:02:59: Und zwar diese hundred und vierzigtausend Euro plus sechs Prozent Zinsen für inzwischen schon über ein Jahr, weil die Klage ist vom Dezember vierundzwanzig.

00:03:08: Also da kommen, je länger das Verfahren, dauert auch jeden Tag um die fünfundzwanzig Euro obendrauf, kann man dann... leckere Pizza von Essen gehen.

00:03:16: Ja, so einige Pizzen würde

00:03:18: ich sagen.

00:03:18: Inzwischen ja.

00:03:20: Und bis den neunzwanzigsten Januar hat Prosorts Zeit, also muss der Aufsichtsrat sagen, wir legen Berufung ein, das wäre dann beim Oberlandesgericht in Hamm oder wir lassens.

00:03:33: Und bei den Kosten, ich sagte ja, hundertvierzigtausend plus Zinsen, man muss natürlich auch sehen, die tragen auch die Gerichtskosten, wenn man verliert, das waren fünfzehntausend ungefähr.

00:03:44: Und viel höher die Anwaltskosten.

00:03:47: Also ein guter Anwalt und in solchen Fällen werden gute und teure beschäftigt.

00:03:50: Der nimmt locker mehr als tausend Euro die Stunde.

00:03:54: Verdienen ein bisschen besser als wir.

00:04:00: Ja, man könnte lachen, wenn es nicht traurig wäre, weil das kostet echt Geld, der ganze Spaß.

00:04:05: Muss ProSorts dann eigentlich auch die Kosten des gegnerischen Anwalts tragen?

00:04:09: Ja, wenn du so ein Verfahren verlierst, hast du Pech gehabt.

00:04:12: Ist das so?

00:04:12: Weil manchmal im Arbeitsrecht ist es ja auch so, dass jede Seite sich selbst tragen muss, sozusagen.

00:04:16: Aber in dem Fall müsste dann der Verlierer komplett bezahlen.

00:04:20: Das ist natürlich schön für die Stadtkasse, ne?

00:04:22: Ja,

00:04:22: also weil ProSorts im Grunde der Gewinn geschmälert wird und dann weniger Gewinn an die Stadtkasse abgeführt wird.

00:04:30: läuft das ja.

00:04:30: Die zahlen eigentlich sehr gut, weil das Unternehmen macht so um die fünfzig Millionen Jahresumsatz und macht mehr als eine Million Euro Gewinn jedes Jahr, manchmal zwei.

00:04:42: Und das geht an die Stadtkasse, weil die Stadt der Besitzer ist jetzt nur noch zu achtzig Prozent, aber dafür wird der Umsatz auch steigen.

00:04:49: Egal.

00:04:52: Ich hatte ja gesagt, bis neunzwanzigsten Januar müssen die entscheiden.

00:04:55: Ich habe erfahren, am sechsenzwanzigsten erst Tag der Prosortsaufsichtsrat.

00:05:01: Herr Toplack hat ja schon gesagt, das Urteil ist im Grunde anzufechten, weil Vertrag ist Vertrag.

00:05:09: Im Grunde ist das eine Argumentation.

00:05:11: Sie hat den Vertrag unterschrieben und da muss man sich darauf verlassen können.

00:05:17: Wenn jetzt in Berufung gegangen wird, wird das ganze Verfahren erst mal länger dauern.

00:05:23: Das heißt, wenn die Stadt noch mal verliert bzw.

00:05:26: pro Sorts noch mal verliert, steigen erst mal diese lustigen Zinsen.

00:05:32: Die hundred und vierzigtausend Euro steigen nicht.

00:05:36: Was man nicht weiß ist, ob die Klage nicht sogar erweitert wird, weil es gibt ein Verbot der Maßregelung durch den Arbeitgeber und Uns hat ein Fachanwalt bestätigt, die Tatsache, dass die Frau Cininga vor die Tür gesetzt wurde, nachdem sie gesagt hat, ich verdiene aber zu wenig Geld im Vergleich mit meinem männlichen Kollegen.

00:06:01: Die Tatsache könnte man als Verstoß gegen dieses Maßregelungsverbot werten.

00:06:08: Wenn sie diesen Klagepunkt auch noch einführen will, könnte es sogar noch teurer werden als die Hundertdrehenvierzigtausend.

00:06:14: Dann gibt es nämlich Schadensersatz.

00:06:16: Würde das Ganze dann zusammenverhandelt werden?

00:06:18: Ja, okay.

00:06:20: Und ja, das muss man jetzt mal gucken, was ProSorts jetzt macht.

00:06:25: Die Anwalts- und Gerichtskosten steigen auf jeden Fall.

00:06:29: Und das ist jetzt quasi ein Risiko, sagt man.

00:06:33: Klar, wir gewinnen.

00:06:35: Dann hat man am Ende eben recht gehabt.

00:06:37: oder nicht.

00:06:38: Wenn man nicht recht gehabt hat, sieht es natürlich ein bisschen doof aus, ne?

00:06:42: Weil dieses Kostenrisiko beläuft sich dann schon auf ungefähr eine halbe Million oder knapp drunter.

00:06:49: Und ich weiß nicht, das ist so Geld, was man nicht so leicht hinten raus tun sollte.

00:06:53: Nee, das ist nicht gerade wenig.

00:06:55: Unser letztendes, ich weiß ja auch nicht, was das für ein Image vermitteln würde.

00:06:59: Das finde ich auch.

00:07:00: Also das finde ich ist das eigentlich blöde an der Geschichte.

00:07:05: Man muss jetzt nicht, finde ich jedenfalls großartig, so ein Gerechtigkeitsmitleidsproblem haben, weil jemand da ganz übel geprellt wurde.

00:07:14: Ich meine, Frau Cininga ist eine erwachsene Frau, Geschäftsführerin hatte mehr als zweihunderttausend im Jahr verdient.

00:07:21: Ihr ging's, sagte sie selber auch mal, nicht ums Geld, sondern ums Prinzip, nämlich Gleichberechtigung, Gleichstellung auch bei Lohn.

00:07:31: Wo war ich stehen?

00:07:33: Beim Image.

00:07:33: Ja, genau.

00:07:35: Das Problem ist, wir haben bei Prosots einen großen Image-Schaden.

00:07:41: Der kann eigentlich gar nicht größer sein, weil es ist ziemlich entscheidend, dass ich gutes Personal engagieren kann.

00:07:51: Und es gibt immer Unternehmensbewertungen von Personal.

00:07:55: Die sind im Moment auf der weiblichen Seite natürlich nicht so toll.

00:08:00: Ja, als Arbeitgeber müsste man eigentlich, finde ich, sagen, mir ist das Image der Firma wichtiger, als im Zweifelsfall mich hier durchzusetzen.

00:08:11: Und entweder hätte man schon lange im Vorfeld, finde ich.

00:08:15: Ich sage das immer dazu, weil das ist nicht objektiv, sondern an der Stelle Meinung.

00:08:20: Man hätte entweder Frau Seninger einfach nachgeben sollen oder sich vor Gericht vergleichen sollen mit der Klausel Verschwiegenheitspflicht.

00:08:30: So, dann wäre alles gut nach außen.

00:08:33: So liest man in der Branche natürlich dauernd, bei Prosorts gibt's Ärger und die haben irgendwie so ein Frauen-Männer-Thema und das Klima, ich weiß nicht, bewerbe ich mich da oder lieber woanders.

00:08:46: Weil das ist ja so, es gibt eigentlich zu wenig Fachkräfte und genug Plätze, wo die Platz finden können.

00:08:52: Ja, ich sag mal, als gut ausgebildeter IT-Lar, gerade in den Richtung Programmierung und so, Du kannst schon ziemlich gute Gehälter verlangen, weil du da am längeren Hebel in der Regel sitzt.

00:09:03: Wenn ihr jetzt nicht an irgendeine Firma gerätzt, die jetzt neuerdings alles mit Kaino noch programmiert oder so, aber in der Regel bist du da, ja, auf der Seite, die sagt, wo es lang geht.

00:09:14: Und das ist natürlich dann schlecht, wenn die Leute von vornherein sehen, da will ich vielleicht nicht unbedingt hin.

00:09:20: Selbst als Mann würde ich da jetzt sagen, oh, da scheint es mit der Stimmung ja auch nicht so doll zu sein, wenn solche Sachen möglich sind.

00:09:28: Ist erst mal so eine Mutmaßung, die man dann vielleicht hat

00:09:30: oder man denkt als Mann super.

00:09:32: Oder

00:09:32: kriege ich ordentlich Kohle.

00:09:34: Ja

00:09:34: natürlich andersrum auch.

00:09:36: Es ist auf jeden Fall wissen wir alle keine gute PR.

00:09:40: Also welches Unternehmen möchte solche Schlagzeilen über sich?

00:09:44: Ja gut der Image Schaden ist schon da und dann kommt ja auch noch jetzt die öffentliche Diskussion einiger und mehr oder minder Beteiligter bei Facebook und Co.

00:09:52: Und mit der Berufung verlängere ich den Image-Schaden, so würde ich das werten.

00:09:56: Ja, und mit unverschlimmert hin.

00:09:58: Wie wäre das Oberlandesgericht denn die letzte Instanz?

00:10:02: Das heißt, da wird dann endgültig der Schlussstrich gezogen

00:10:05: und dann guckt

00:10:05: man, wer davon profitiert.

00:10:07: Und das Gericht prüft erst mal, ob das Landgericht Bochum ein Fehler gemacht hat in der Abwägung und so.

00:10:14: Und eventuell nimmt es die Berufung gar nicht an.

00:10:17: Also verhandelt den Kram gar nicht neu.

00:10:20: Da ist das Gericht frei in der Entscheidung.

00:10:23: Lieber ist in dem Fall bei den Hundert vierzigtausend Euro plus die laufenden Kosten?

00:10:27: Ja, plus eben Zinsen und Gerichtskosten würden natürlich anfallen, sobald sich ein Richter mit dem Fall befassen muss.

00:10:34: Klar.

00:10:35: Und Anwaltskosten laufen ja munter weiter, weil die Anwälte beraten.

00:10:38: ja, die werden auch sicher im Prosorts Aufsichtsrat auch nochmal anreisen und erzählen.

00:10:44: So und so, das empfehlen wir.

00:10:46: Ich glaube übrigens ein guter Anwalt wird immer empfehlen.

00:10:49: Klagen.

00:10:50: Nächste Instanz.

00:10:51: Weiter machen.

00:10:53: Ja, da kann man sich dann auch bei denken.

00:10:55: Warum?

00:10:56: Ob das so eine gute Beratung ist am Ende?

00:10:59: Aber meine Beratung wäre auch jetzt wieder Meinung, bloß nicht in die Berufung gehen.

00:11:05: Weil mir scheint die Rechtslage und die Lage dieses Falls wirklich eindeutig zu sein.

00:11:10: Da bin ich komplett anderer Auffassung als der Bürgermeister.

00:11:12: Der hat sich ja klar festgelegt und ich würde an der Stelle aber sagen, Da wurden am Anfang von ProSorts Fehler gemacht, die einfach mit der jetzigen Rechtslage nicht mehr wegzudiskutieren sind.

00:11:28: Weil die beiden, der Arne Baltissen und die Leslie Cininger, haben sich beworben auf eine Stellenausschreibung, ein und dieselbe.

00:11:37: Da ist jetzt der Hintergrund, habe ich hier gleichwertige Tätigkeit oder nicht?

00:11:43: Die suchten einen Geschäftsführer, haben zwei eingestellt.

00:11:46: Und das nächste, die haben beide mit dem wortgleichen Arbeitsvertrag oder Anstellungsvertrag eingestellt.

00:11:52: Bis auf die eine Klausel mit dem Gehalt.

00:11:55: Genau,

00:11:55: der Vollständigkeit halber.

00:11:57: Und was hab ich denn da noch argumentieren?

00:12:00: Da ist doch schon Schluss,

00:12:01: finde

00:12:02: ich.

00:12:02: Ich bin jetzt kein Jurist, Gott sei Dank ehrlich gesagt.

00:12:06: Ich glaube, die Aussichten sind miserabel, das zu gewinnen für ProSatz.

00:12:11: Das denke ich auch.

00:12:12: Und was halt auch noch hinzukommt, hatten wir auch erst jetzt, gestern oder vorgestern auch bei uns im Web stehen, die EU will, drängt da ja auch drauf, dass solche Ungerechtigkeiten vermieden werden.

00:12:23: Da gibt es dann Vorgaben, dass Betriebe ab einer gewissen Mitarbeiterzahl beispielsweise dann auch Gehälter offenlegen müssen, zwar nicht jetzt personalisiert auf einzelne Personen, aber man muss halt sagen, in der und der Tätigkeit, ist die und die Gehaltsspanne vorhanden, sodass jeder wirklich einen Überblick hat, ob er jetzt schlecht bezahlt wird, vergleichbar mit seinen Kollegen oder nicht.

00:12:44: Und auch da könnte man als Processor sagen, wir treten jetzt die Flucht nach vorne an und gehen in die Offensive an, statt jetzt weiter.

00:12:55: diesen Kampf zu betreiben, weil irgendwann werden sie auch nicht mehr drum herumkommen, das ist es ja auch.

00:13:01: Zumindest wenn diese EU-Vorgabe wirklich so zielgerecht durchgesetzt wird, wie die sich das vorstellen in Brüssel, dann wird es das irgendwann nicht mehr geben, dass man geheim verhandelt sei jetzt mal, sondern dann muss das offengelegt werden.

00:13:15: Na ja, Deutschland ist an der Stelle schon seit längerem so ein bisschen EU-getrieben und setzt das alles auch in Recht und Gesetz um.

00:13:22: Und schon jetzt ist die Rechtslage so, dass es auch für andere, meistens sind es ja Frauen, die benachteiligt sind, für andere Frauen interessant.

00:13:33: Sobald du auch nur einen männlichen Kollegen findest, der bei vergleichbarer oder gleichwertiger Tätigkeit zehn Euro mehr verdient als du, kannst du sagen, lieber Arbeitgeber.

00:13:45: Ändere das oder nimm mal Stellung.

00:13:48: Wenn er das nicht tut, kannst du klagen.

00:13:51: Dann passiert genau das, was Leslie Cininga gemacht hat.

00:13:55: Übrigens könnte der Arbeitgeber dich ja dann wie so schön im Juristen deutscher heißt, maßregeln, sprich dich da irgendwie mobben oder wegversetzen und was nicht alles.

00:14:08: Das ist wiederum verboten.

00:14:11: So, dagegen kannst du dann auch was tun.

00:14:13: Am Ende landet das alles vor Gericht und ist natürlich eigentlich immer eine Zerstörung des Arbeitsverhältnisses.

00:14:19: Vollkommen.

00:14:20: Also würde ich mich jetzt mal in die Position derjenigen versetzen.

00:14:25: Also ich glaube, ich würde es mir sehr, sehr gut überlegen, ob ich wirklich den Schritt gehen würde.

00:14:29: Das hängt wahrscheinlich auch einfach von der Differenz ab.

00:14:32: Wenn wir von zehn, zwanzig Euro sprechen, wahrscheinlich eher nicht.

00:14:37: Geht's da in die Hunderte gut, aber höchstwahrscheinlich ist das Klima dann ohnehin dahin und eventuell trudelt irgendwie die Kündigung aus anderen Gründen.

00:14:47: Und du musst ja auch erstmal die Mittel und die Nerven haben, das überhaupt durchzuziehen.

00:14:51: Ich meine, selber bezahlen ist schon schwierig für einen Privatmenschen.

00:14:55: Wenn man jetzt nicht gerade zwei Hunderttausend im Jahr... Man braucht

00:14:57: Rechtsschutzversicherung, glaube ich, ohne dass wir nicht...

00:15:00: Arbeitsrechtsschutz ist ganz wichtig, weil die normale übernimmt es ja auch nicht.

00:15:03: Und dann brauchst du halt die Nerven und die Zeit, das durchzuziehen, weil es ja auch nicht von heute auf morgen geht.

00:15:09: Ist also eine Rechtslage, die sehr eindeutig ist und die... Eigentlich finde ich sehr deutlich auf Seiten benachteiligter Arbeitnehmer steht, aber man muss immer mit bedenken, es kann genau das passieren, was Leslie Seninger passiert ist, nämlich der Arbeitgeber sagt dir, nachdem du gesagt hast, Moment mal so nicht, dann sagt der Arbeitgeber okay, so nicht.

00:15:33: Ja, übrigens bei der Kostenrechnung, die Reaktion des Arbeitgebers, die erste war ja, Wir stellen Leslie Sinninger frei.

00:15:43: Eigentlich muss man ein Jahresgehalt, was sie danach noch kassiert hat, für nichts tun, weil Prosorts gesagt hat, räumen mal deinen Schreibtisch auf und tschau.

00:15:54: Aber wir bezahlen weiter, die muss man ja eigentlich noch oben drauf rechnen.

00:15:57: Das sind nochmal zweihundert, was nicht, zehn, zweihundertfünf, sowas, tausend Euro.

00:16:03: Also eigentlich wird... Wenn wir jetzt

00:16:17: zynisch wegkommen sagen, die haben auch ordentlich Geld bei ProSatz.

00:16:21: Wenn

00:16:21: man sich das leisten kann.

00:16:23: Schrecklich.

00:16:25: Aber dann sind wir mal gespannt über nächste Woche, wie.

00:16:27: wir werden ja in der ein oder anderen Art und Weise erfahren, wie die entschieden haben.

00:16:32: Das werdet ihr bei uns natürlich auch erfahren.

00:16:35: Und dann werden wir noch mal darauf eingehen, gehe ich mal davon aus, weil das Thema, das zieht sich jetzt noch.

00:16:41: Vor allem, wenn es zu einer Berufungsverhandlung wirklich kommt.

00:16:43: Ja, natürlich.

00:16:44: Ja.

00:16:45: Ich nehme noch Wetten an, ob die, ob Prosauzaz macht oder nicht.

00:16:49: Ich würde sagen, die lassens, weil sie irgendwie klüger sind.

00:16:54: Was meinst ihr?

00:16:55: Ich würde es auch vermuten, aber ich befürchte eher, dass da so Krawall sich durchsetzt vielleicht.

00:17:02: Sind die alten weißen Männer gegen die ... Gerhard Schröder hätte gesagt, die Frauen mit ihrem Gedöns.

00:17:11: Die haben so sozial und gleichbezüglich

00:17:14: ... Ja, ein alter weißer Mann hat es gesagt.

00:17:15: Genau.

00:17:16: Also ich bin da jetzt nicht so überzeugt und einfach mal vorm halber würde ich sagen, die wären nochmals vorgerichtet.

00:17:24: Sie haben es schon einmal gemacht.

00:17:26: Um das

00:17:26: Gesicht nicht zu verlieren oder so.

00:17:28: Genau, eben, um wirklich dann jetzt noch mal alles zu probieren.

00:17:33: Apropos

00:17:33: Gedöns, darf ich den Kleinen Schlenker noch machen?

00:17:38: Es wurde ja vom Arbeitgeber versucht, darzustellen, dass der Anibatissen qualifizierter ist und mehr Verantwortung trägt und deswegen mehr Geld kriegt.

00:17:48: Steht zwar nicht in seinem Anstellungsvertrag, aber so wurde argumentiert.

00:17:53: Er hat BWL studiert, also Betriebswirtschaftslehre und ist sozusagen für Zahlen und Verträge, Verhandlungen und sowas für die harten Sachen da.

00:18:02: Und Leslie Cininger hat ja nur, ich meine, das haben die so nicht gesagt, gedönsstudiert, nämlich in Soziologie und sowas.

00:18:12: Das wiederum, ich finde das absolut ironisch, weil sie hat sich unter anderem, das weiß man inzwischen, das wird ja auch auf Facebook rauf und runter alles geliegt.

00:18:24: Sie hat sich unter anderem beim Bürgermeister Matthias Müller beim damaligen Beschwert darüber, dass sie eben ungerecht behandelt wird.

00:18:31: Ihr wisst, was der studiert hat?

00:18:33: Auch Gedöns, Sozialarbeit.

00:18:35: Ja.

00:18:36: Und der eigentlich beliebteste, erfolgreichste weiß ich nicht, aber heute noch ein einflussreicher Herrtener Bürgermeister war Uli Petzl.

00:18:46: Der hat an derselben Uni, wie Leslie Cininger, dasselbe Gedöns studiert.

00:18:51: Also mit anderen Worten.

00:18:53: Das ist schwierig zu argumentieren.

00:18:56: Ja, und dann kommst du auch in so ein Bereich, Fachbereiche gegeneinander auf.

00:19:01: Ja,

00:19:02: was ist wichtiger?

00:19:03: Personalplanung oder... Ach, was weiß ich?

00:19:06: Also, für mich habe ich ja schon gesagt, ist die Rechtsposition nicht haltbar.

00:19:12: Ja, dann bleibt dran.

00:19:14: Über nächste Woche gibt es dann was Neues.

00:19:22: Und damit können wir auch direkt zur Werbung, denn bei uns im Internet auf hertner-allgemeine.de und in der HA Plus App, da findet ihr natürlich den kompletten Ablauf zu dieser ProSort-Sache und alles andere auch.

00:19:33: Ihr findet noch weitere Podcasts, Livestreams ohne Ende und es ist auf jeden Fall was für euch dabei.

00:19:38: Ihr seid immer auf dem neuesten Stand und wir bieten nach wie vor an, dass ihr zum Rheinschnuppern einfach mal einen Euro nur zahlt und dafür sechs Monate lang alles nutzen könnt, was wir.

00:19:48: im Web und in der App haben.

00:19:50: Die App gibt es übrigens für iOS und Android, könnt ihr auch so schon mal runterladen, gucken wie die aussieht, ob euch das gefällt und dann lasst einfach mal ein Euro da und dann seid ihr glücklich für ein halbes Jahr.

00:20:00: Des Weiteren suchen wir nach wie vor Taschengeldjäger, also Jugendliche zwischen dreizehn und siebzehn Jahren, die uns beim Verteilen von Prospekten und Zeitungen helfen.

00:20:08: Unter Taschengeldjäger.de, Jäger mit AE geschrieben, da gibt es alle weiteren Infos und alle Infos zum Thema Telesales Manager, die wir nämlich auch stetig suchen.

00:20:18: Für unseren Werbemarkt hier findet ihr unter exploreyourtalents.de slash jobs und da gibt es auch direkt ein Bewerbungsformular.

00:20:26: und ja vielleicht sehen wir euch dann hier im Hause bald.

00:20:31: Kommen wir zu einem anderen Thema, da ist auch die Stadt beteiligt.

00:20:35: Stichwort Winterdienst.

00:20:36: Das war ja letzte Woche, weil es ein bisschen farblich trist draußen, alles weiß.

00:20:42: Es war kalt, die Straßen waren zu und der ZBA hat dann verlauten lassen, wir werden die Müllabfuhr ein bisschen einschränken diese Woche, weil wir wollen uns halt darauf konzentrieren, die Straßen frei zu kriegen und der Gehwege.

00:20:54: Und deswegen ist unter anderem Altpapier ausgefallen, die Weihnachtsbäume werden jetzt erst am kommenden Samstag, dem achtzehnten ist es dann, glaube ich, abgeholt, der Januar, statt eine Woche vorher.

00:21:05: Und dafür gab es Kritik.

00:21:07: Von Leuten, die der Meinung sind, kann der ZBH seine Personalplanung nicht irgendwie mal in Griff kriegen, damit beides funktioniert.

00:21:14: Und dementsprechend gab es Diskussionen, natürlich online, da wo die Leute am meisten diskutieren über solche Sachen.

00:21:21: Da hat unter anderem auf Retoplak als Bürgermeister auch schon interveniert und ein relativ sachliches Stück verfasst, was man bei Facebook bei ihm ja auch nicht so häufig hat unbedingt.

00:21:34: Ja, wie erst mal, wie habt ihr das wahrgenommen?

00:21:35: Hat der Winterdienst überhaupt gut funktioniert in Herden?

00:21:38: Ja,

00:21:38: ich finde ja.

00:21:39: Absolut.

00:21:41: Ich muss ganz ehrlich sagen, also wenn man sich die Witterungsverhältnisse jetzt in den letzten Wochen angeguckt hat, es ist ja wirklich einfach auch relativ viel Schnee gefallen.

00:21:50: Es war wohl an einigen Stellen relativ glatt.

00:21:53: Also ich für meinen Teil muss einfach sagen, ja gut, einfach mal ein bisschen Verständnis zeigen dafür, dass die Mitarbeiter dann an anderer Stelle gebraucht werden.

00:22:00: Ja.

00:22:01: Also ich für mein Teil lasst dann einfach mal meine Mülltonne lieber drei, vier, fünf Tage länger stehen und wenn sie dann halt ein bisschen voll ist, als dass ich auf irgendwann einer glatten Straße dann mit dem Auto in den... Straßengraben, im schlimmsten Fall Schlittere.

00:22:15: Ist er etiv gefroren draußen, da kann er auch nichts schimmeln oder so?

00:22:18: Genau, praktisch.

00:22:20: Und es war auch ein schwieriges Wetter, muss man sagen.

00:22:23: Es war ja nicht einfach nur Dauerfrost, sondern irgendein Tagsüber getauscht und dann wieder gefroren und dann wieder getauscht und dann Schnee drauf und so.

00:22:30: Also da ist schon tatsächlich Arbeit.

00:22:33: Und wenn man jetzt weiß, dass im Grunde dieselbe Truppe für entweder Straßenreinigung oder Müllabfuhr zuständig ist und Es ist eine Zeit, in der man gerne auch mal erkältet ist.

00:22:44: Wir wissen alle, dass gerade eine Grippewelle grassiert.

00:22:48: Dann bist du manchmal in den Hintern gekniffen.

00:22:50: Man könnte sagen, die sollen einfach mehr Personal vorhalten, aber dann steigen die Gebühren.

00:22:59: Das hatte Fred Toplack auf Facebook auch mit erklärt.

00:23:01: Es ist halt, wie nennt sich das, Gebührenumlage oder so ähnlich.

00:23:06: Das heißt, dass in Kosten die kann oder die darf die Stadt gar nicht aus irgendeinem Topf nehmen, sondern das muss weitergegeben werden an Bürger.

00:23:12: Das heißt, wer sowas fordert, der fordert quasi, dass er mehr an die Stadt zahlt.

00:23:18: Ja,

00:23:19: der Meinung kann man ja sein.

00:23:21: Wenn man genug Kleingeld hat.

00:23:22: Ja, eben.

00:23:23: Aber ich glaube, gibt genug Leute, die können darauf hat sich noch mal extra was zu zahlen.

00:23:26: Ich glaube

00:23:27: auch der Aufschrei, wenn die Stadt sagen würde, okay, wir füllen hier zwanzig Stellen auf, damit wir im Ernstfall, wenn Schnee und Müllabfuhr und Weihnachtsbäume alles zusammenkommt und Krankheit, damit wir trotzdem alles gewährleisten können.

00:23:41: Dafür müsste sie halt bestimmt zwanzig Leute vielleicht noch mehr einstellen.

00:23:46: Ja, mein Gott.

00:23:47: Was machen die den Rest des Jahres dann?

00:23:49: Grundpflege zum Beispiel.

00:23:51: Ach ja, genau.

00:23:52: Arbeit würde man für diese Leute finden.

00:23:54: Also

00:23:54: ich denke auch daran soll es nicht scheitern.

00:23:56: Aber die Leute müssten bezahlt werden.

00:23:58: Und zwar nicht von irgendwem, sondern direkt vom Gebührenzahler.

00:24:02: Also von jedem Haushalt.

00:24:03: Ja.

00:24:04: Und aus so einem Einwand, den jemand hat davon wegen, ja, da kann man doch mal irgendwie eine Zeitarbeitsfirma oder so mit beauftragen.

00:24:10: Egal,

00:24:11: das gleiche Geld?

00:24:12: Einmal das.

00:24:13: und vor allen Dingen, die Zeitarbeitsfirma ist auch nicht so einfach.

00:24:16: Es ist ja nicht nur so, da läuft nicht nur einer mit einem Salz durchgegen, sondern da müssen Maschinen bedient werden.

00:24:22: Da muss drauf auch ein Geschuld sein und so weiter.

00:24:25: Das kann es halt auch nicht mal eben so schnell machen.

00:24:27: Dafür gibt's auch Firmen, ne?

00:24:28: Also das könnte man machen, aber die kosten eben Geld und ist dasselbe wie Personal einstellen.

00:24:33: Geld, was ich bezahlen müsste.

00:24:35: Und

00:24:35: hinzu kommt ja einfach das in unseren Breiten, die Winter einfach oft sehr mild verlaufen und einfach nur trüb und regnerisch sind, ohne dass irgendwie wirklich mal ein Flockeschnee fällt.

00:24:45: Ich denke mal, das wird sich schlicht und weg nicht gewohnen.

00:24:47: In den letzten Jahren war das immer so, das trifft vielleicht, also diese Situation jetzt, die trifft vielleicht eine maximal zwei Wochen eine Stadt wie Herden.

00:24:55: Wir sind soweit im Westen und haben so wenig Frost.

00:24:59: Ich finde eigentlich ist das genau richtig.

00:25:02: Und vor allem, wenn man es anders machen würde vor, oh Gott, das ist mittlerweile der sechzehn, siebzehn Jahre her, dieser ganz dicke Wintereinbruch, wo wirklich eine ganze Woche lang so gefühlten Meter hoch Schnee lag, damals weiß ich noch, Recklinghausen.

00:25:15: Die hatten ja einen wirklich katastrophalen Winterdienst, muss man sagen, in diesem Jahr gehabt.

00:25:21: Und danach hat die Stadt dann gesagt, okay, dann machen wir es einen besseren Winterdienst, aber der kostet was.

00:25:25: Und dann haben sie halt entsprechende Gebühren eingeführt.

00:25:28: Und da war da aufschrei, natürlich riesengroß, dass die Leute jetzt plötzlich dafür zahlen mussten.

00:25:32: Vor allen Dingen dann in den Wintern, wo kein Schnee kam.

00:25:35: Da war dann auch, ja, jetzt müssen wir dafür zahlen, obwohl gar nichts geräumt werden muss.

00:25:39: Ja, das ist dann halt die Konsequenz da draus.

00:25:41: Also dann ist vielleicht doch die bessere Alternative, den Mülltonner einfach mal ein paar Tage länger stehen zu lassen.

00:25:48: Apropos Mülltonne, was das angeht, da kann sich Härten wirklich verbessern, weil Härten hat die teuerste Müllabfuhr im Kreis Recklinghausen.

00:25:56: Okay, wie kommt das?

00:25:59: Weil so schlecht kalkulieren könnte man sagen, sagen die Kritiker.

00:26:05: Gibt natürlich auch ein paar Voraussetzungen, die in Härten nicht ganz so prickelnd sind.

00:26:09: Aber ich würde mal unterm Strich sagen, da kann man bestimmt was optimieren.

00:26:13: Wir haben ja jetzt über Straßenreinigung und

00:26:18: Räumdienste und

00:26:18: Winterdienst.

00:26:19: Genau, Straßenreinigung und Winterdienst.

00:26:21: Diese Gebühren, Tatbestände geredet, da finde ich es eigentlich gut.

00:26:25: Da sind wir auch nicht exorbitant teuer, aber bei der Müllabfuhr kann man bestimmt was optimieren.

00:26:32: Wo wir bei Straßen waren, ich befürchte jetzt nach dem Frost kann man bei den Straßen selbst auch bald wieder einiges optimieren.

00:26:37: Ja,

00:26:38: das wäre gruselig.

00:26:39: Ich sehe das jetzt schon.

00:26:40: Schlaglöcher sind schon wieder tiefer geworden.

00:26:42: Ja, ich komme nicht aus Herden, sondern aus einer anderen Stadt im Kreis und da ist ein Autobahnzubringer.

00:26:47: Da hat der Frost wirklich krater.

00:26:51: gemacht.

00:26:51: Also das ist furchtbar.

00:26:52: Ich glaube, das war allerdings auch nur wie auch viele Orts in Härten nur mit Kalt, Asphalt nur dürftig repariert und durch den Frost ist das natürlich alles aufgebrochen.

00:27:01: Das ist alles Bergbau-Nostalgie.

00:27:02: Genau, herstollen.

00:27:05: Das Thema haben wir in verschärfter Form und es wird immer schlimmer eigentlich, weil wir haben da so einen Sanierungsstau, der Seit, ich weiß auch nicht, zwanzig Jahren ungefähr einfach nur länger, länger, länger, länger wird.

00:27:18: Und

00:27:20: da hat sich nichts verändert.

00:27:21: Und die notürftigen Reparaturen gehen ja nicht in das Grundprobe hin dran.

00:27:25: Nein, da muss man wirklich Straßen komplett erneuern.

00:27:28: Und wir wissen alle, dass sogar das Land für Straßen NRW im Grunde sagt, eine Straße, die völlig kaputt ist.

00:27:37: Geht doch noch.

00:27:39: Also auch da für Schlaglöcher sorgt und das gilt ja für Kaiserstraße, Feldstraße.

00:27:47: Das sehr gern benutzte Mittel ist ja einfach dreißig Scheldaufstellen, Hinweis, Straßenschäden und das

00:27:53: war's.

00:27:53: Genau.

00:27:54: Und die Stadt ist da nicht besser als das Land, hat auch natürlich einen Riesenschuldenberg und zu wenig Personal in Ativbauabteilung und es wird einfach gemessen am Verschleiß zu wenig saniert.

00:28:08: Und das ist ein Problem, wenn sich das seit zwanzig Jahren auftut.

00:28:12: Kriegst es nicht in zehn Jahren geregelt.

00:28:13: Du musst jetzt zwanzig Jahre lang eigentlich richtig Geld für Straßen ausgeben.

00:28:18: Was die Stadt nicht hat.

00:28:19: Nein,

00:28:20: wir geben richtig Geld für Schulen aus in den nächsten Jahren, weil das ist auch verschludert worden.

00:28:25: Ja, da ist einiges aufzuholen.

00:28:27: Um ganz viel Geld, ich breche jetzt nämlich dieses Thema ab, geh jetzt jetzt bei dem anderen Thema noch um richtig viel Geld sogar.

00:28:36: Die Sparkasse Gelsenkirchenbuhr, ihr habt garantiert mitbekommen.

00:28:39: Es ist der spektakulärste Kriminalfall von NRW überhaupt.

00:28:45: Und ganz kurz für die, die hinter Mohn gelebt haben die letzten zwei Wochen, in den Trisorraum ist man eingebrochen und hat dort mehr als dreitausend Schließfächer aufgeknackt und die Inhalte geklaut.

00:28:58: Und wir sind jetzt mittlerweile bei einer dreistelligen Millionsumme, die vermutlich da geklaut worden ist, das Ganze wirklich... mal im besten Stile von Auschwitz XI gemacht, mit Kernbohrung von außen und offenbar auch Komplizen in irgendeiner Art und Weise.

00:29:13: So vermutet man mittlerweile, weil man eine Eingangstür gefunden hat, die manipuliert worden ist.

00:29:18: Und ich hatte mir das mal so aus Spass alles ausgedruckt, dass es seitenweise mittlerweile an Infos, die man so dazu bekommen hat.

00:29:26: Unter anderem auch, dass die Polizei jetzt sagt, es wird ungefähr so ein halbes Jahr dauern, alleine die ganzen Beweismittel zu sichern, weil man ungefähr fünf hunderttausend Gegenstände hat, die man einzeln akribisch untersuchen muss auf Spuren, weil das ist das, was man noch gefunden hat in einem Tresorraum.

00:29:44: Die haben halt nicht alles aufgeknackt und haben auch viel liegen gelassen, was nicht viel wert war.

00:29:49: Ja, aber da könnten halt Spuren dran sein.

00:29:51: Da sind die jetzt mit zweihundert Ermittlern dran, die in zwölf Stundenschichten das Ganze ja irgendwie versuchen.

00:30:00: zu ermitteln.

00:30:01: Meine Prognose ist, die kriegen trotzdem keinen von denen.

00:30:05: Ja, das

00:30:06: kommt ganz drauf an.

00:30:07: Also ich hatte mit Strafverteidiger Benenken gesprochen aus Maral und der sagte auch, also wenn die Täter sich schlau anstellen und nicht anfangen mit dem Geld zu prallen, was auch immer, dann wird es vermutlich schwer für die Ermittler da.

00:30:24: Den Harp aufzuwerden.

00:30:25: Wenn man

00:30:25: sich das mal anguckt, das sind Profis gewesen.

00:30:27: Das waren jetzt nicht welche, die vor zwei Wochen gedacht haben, ich habe da so eine Idee, sondern das wird von langer Hand geplant gewesen sein, akribisch bis ins letzte Detail.

00:30:37: Du

00:30:37: musst ja schon alleine genau wissen, wo in der Tiefgarage du den Bohrer ansetzt, um genau an der richtigen Stelle in der Bank rauszukommen.

00:30:44: Und

00:30:44: vor allen Dingen auch wann, damit es keiner mitbekommt und wie.

00:30:47: Diese ganzen Details, die du zugehören.

00:30:50: Wie gesagt, auch schon das Elevent ist da eigentlich so ein schönes Beispiel, wie so was.

00:30:53: in der Fantasie zumindest ablaufen könnte.

00:30:55: Der Schluss wird dann so ein kleiner, schmaler Japaner durchs Loch abgeseilt.

00:30:59: So ungefähr.

00:31:02: Wer weiß, vielleicht ist es so gelaufen.

00:31:04: Wir werden es irgendwann mal erfahren.

00:31:05: Und vielleicht

00:31:06: werden wir es irgendwann auch mal im Kino sehen oder auf diversen Streamingdiensten.

00:31:11: Ja, CSI Gelsenkirchen Buhr.

00:31:16: Die Frage, die sie jetzt natürlich stellt, vor allen Dingen weil kurz darauf auch noch zwei andere Sparkassen Geld los geworden sind, allerdings nicht so spektakulär in Halle und ich glaube Köln war es, war in den Tagen darauf auch noch was Ähnliches passiert.

00:31:30: Die Frage, die sich jetzt natürlich stellt, ist, wie sicher ist mein Geld, wenn ich einen Schließfach gemietet habe oder generell die Wertgegenstände, die da drin sind?

00:31:38: André, du hast sich unterhalten mit der Sparkasse in Herthen.

00:31:42: Genau.

00:31:43: Was können die so vorweisen?

00:31:45: Ist man bei denen sicher?

00:31:46: Die sagen bestimmt nein, ist man nicht sicher, ne?

00:31:51: Naja, sagen wir mal so, also ich hatte mit Elke Jurasek, der Direktorin der Sparkasse Fest hier in Herden gesprochen und mit Oliver Korolek, der stellvertretender Leiter der Innenstadt Filiale, also der größten Filiale hier in Herden.

00:32:06: Und Kocholek gab auch offen zu, dass mit das Erste, was er sich fragte, nachdem er von diesem Bankeinbruch in Buhr erfahren hat, kann das bei uns auch passieren.

00:32:17: So weit.

00:32:20: Antwort ist letztendlich dazu.

00:32:22: Sind beide gekommen?

00:32:23: Nein, weil hohe Sicherheitsstandards.

00:32:26: Ich würde mal vermuten, hätten man die Sparkassen-Mitarbeiter in Burge fragt.

00:32:31: Ja, natürlich.

00:32:32: Durch

00:32:33: die Wand kommst du in die Duali.

00:32:34: Ja,

00:32:35: vor allem die werden ja nicht kalkulieren, dass es vielleicht eine undichte Stelle in der eigenen Mannschaft gibt.

00:32:41: Wobei, da muss man sagen,

00:32:42: wenn es in der eigenen Mannschaft war, das weiß man noch

00:32:45: nicht.

00:32:46: Aber

00:32:46: diese manipulierte Fluchttür, die eigentlich ... nicht geöffnet werden könnte, aber dann eben von den Tätern geöffnet wurde in Buhr, spricht ja schon dafür.

00:32:55: Also

00:32:56: ja, die vermuten noch, es könnte auch Reinigungskraft oder so.

00:32:58: Also jeder jetzt Zugang zum Gebäude hat halt, weil das jetzt nicht so ein Hoch-Sicherheitstür war.

00:33:03: Okay,

00:33:03: genau.

00:33:04: Jetzt habe ich den Farben verloren.

00:33:05: Wo war ich stehen, liebe Lieben?

00:33:06: Genau, Sicherheitsmaßnahmen.

00:33:08: Herten ist sicher.

00:33:09: Genau, Herten ist sicher.

00:33:11: Und also beispielsweise haben wir erzählt eine Bewegungsmelder Sensoren im Boden.

00:33:16: Ich habe selber die Tresortür gesehen, das ist also wirklich ein wuchtiges Schätzchen.

00:33:21: Elke Juraschecht sagte alleine kann sie überhaupt gar nicht bewegen, wenn sie dann auf ist oder mal geöffnet werden muss.

00:33:28: Aber

00:33:28: du könntest, oder?

00:33:29: Da bin ich mir jetzt nicht so sicher.

00:33:31: Ich habe mich nicht dran versucht.

00:33:33: Und die Kombination kennt ihr auch nicht?

00:33:35: Die

00:33:35: Kombination kenne ich auch nicht.

00:33:36: Nein, das tut mir leid.

00:33:41: Joche, da musst du selber nur was recherchieren.

00:33:44: Na ja, aber beide sagten auch, dass selbst sie nicht alle Sicherungsmaßnahmen kennen.

00:33:50: Beispielsweise genau aus diesem Grund, dass eben keiner dann irgendwie an Dritte weitergeben kann.

00:33:55: Achtung, da müsst ihr da aufpassen.

00:33:56: Da müsst ihr das machen.

00:33:57: Da haben wir das und das und so weiter und so fort.

00:34:00: Also damit will die Sparkasse fest offenbar schon selber ausschließen, dass eben solche Informationen weitergegeben werden.

00:34:05: Oder dass

00:34:06: jemand von selbst auf die Idee kommt, innerhalb der Sparkasse da was zu machen.

00:34:10: Genau.

00:34:11: Auch der wird dann noch über Sicherheitsmaßnahmen stolpern, die er nicht kannte.

00:34:14: Ja, genau.

00:34:15: Und beispielsweise zu... Trisor, wo auch die Schließfächer sind, ich war jetzt eben in der Innenstadtfiliale, muss man auch erst diverse Sicherungen durchlaufen und kommt man als unbeteiligter, der beispielsweise kein Schließfach da hat, auch überhaupt gar nicht rein.

00:34:28: Also das heißt mal locker einfach mal da runter gehen und sich angucken, was ist denn hier los, geht schlicht und ergreifend auch nicht.

00:34:34: Also ich will der Sparkasse fest und beiden wohl abnehmen, dass wirklich hohe Standards gelten, die wohl auch regelmäßig mal überprüft werden.

00:34:45: mehrmals im Jahr.

00:34:47: Klar, ob es jetzt eine hundertprozentige Sicherheit gibt, keine Ahnung, ich bin kein... Ja,

00:34:53: die gibt es ja wahrscheinlich nicht, sonst wird es ja nicht immer mal wieder auch kriminelle Erfolge geben.

00:34:58: Die holen ja manchmal aus Museen mit Hochsicherheitstrakt mäßigen Sicherheitsmaßnahmen.

00:35:04: Sachen raus.

00:35:05: Genau, wir erinnern uns vielleicht noch an den Einbruch in den Louvre vor einigen Monaten.

00:35:11: Ich glaube,

00:35:11: der ging ja in der Louvre, ist ja nicht wirklich abgesichert.

00:35:14: Nee, anscheinend, es kam ja später auch raus.

00:35:16: Aber was du meinst, natürlich gibt es welche, die mit Panzerglas und allem, trotzdem kommen die Leute dran.

00:35:21: Ja, klar.

00:35:23: Und schmelzen dann irgendwelche mördermäßigen Goldkronen und irgendwas an.

00:35:27: Genau.

00:35:28: Schade drum.

00:35:28: Genau, so sieht's aus.

00:35:29: Na ja, auf jeden Fall.

00:35:30: Also beide haben einstimmig gesagt, dass sie nicht glauben, dass es bei ihnen passieren kann, eben aufgrund der Unsicherheitssteinheit.

00:35:37: Alles

00:35:38: andere wäre auch ein Entlassungsgrund,

00:35:40: denke ich auch.

00:35:41: Würde ich auch sagen, im Herr Wächerbank würde das auch sagen, hey, kommt er, wir sind nicht sicher.

00:35:45: Ich

00:35:46: glaube, man muss wirklich, wenn man jetzt mal aus Kundensicht, wenn man sich ein Schließfach gönnt, um da, ich weiß nicht, was Wertpapiere, Gold oder irgendwas reinzulegen oder meine Lieblingsbriefe, man muss sich schon schlau machen.

00:36:01: Was ist eigentlich versichert, im Fall der Fälle?

00:36:04: Genau.

00:36:05: Und man kann nicht einfach davon ausgehen, dass da garantiert nie was passiert, weil ich glaube, das ist auf dieser Welt einfach anders.

00:36:12: Genau, das Problem ist ja, denke ich mal auch, also das hat der Anwalt Benik mir auch gesagt, dass anscheinend viele auch Gold darin gelagert hat.

00:36:20: Wenn ich mir überlege, man hat sich vor... Keine Ahnung, zwanzig Jahren klein Bachen geholt für, sagen wir mal, so mehr x, fünftausend Euro.

00:36:28: Der Goldpreis ist ja mittlerweile so in die Höhe geschossen, dass der mittlerweile fünfzehn bis zwanzigtausend wahrscheinlich wert ist.

00:36:34: Das muss man natürlich auch bei der ganzen Geschichte im Hinterkopf behalten.

00:36:37: Und standardmäßig ist ein Schließfach, da habe ich hier stehen bis zu zehntausend dreihundert Euro versichert.

00:36:43: Bei der Burschen, genau.

00:36:45: Bei der Burschen.

00:36:46: Das soll aber so generell auch relativ standard sein bei Banken.

00:36:50: Nee, also die...

00:36:52: Sparkassofest

00:36:52: in Herden sagte, dass vertraglich da geregelt ist, dass die Kunden eigentlich nur Werte bis zu zehntausend Euro reinpacken.

00:36:59: Ja, vielleicht ist jetzt zehntausend dreihundert irgendwie mit Gebühren oder was weiß ich noch, keine Ahnung.

00:37:03: Weil es war sonst auch immer bis zehntausend, dass da jetzt dreihundert Euro... obendrauf sind keine Ahnung, wo die herkommen.

00:37:10: Aber prinzipiell standortmäßig erst mal so versichert und wenn man mehr drin lagert, muss man halt zusätzlich versichern.

00:37:15: Das wird einem in der Regel auch gesagt bei Vertragsabschluss.

00:37:19: In Härten auf jeden Fall, das hast du ja auch nochmal extra nachgefragt,

00:37:22: die weisen

00:37:23: die Kunden darauf hin.

00:37:23: Genau, dass sie explizit eben darauf hinweisen bei Vertragsabschluss und so sieht es aus.

00:37:27: Ansonsten muss eben zusätzlich versichert werden.

00:37:31: Genau und das war offenbar in Buhr auch nicht der Fall.

00:37:34: Also zumindest ist diese Zusatzversicherung nicht da.

00:37:37: war, ob drauf hingewiesen worden ist oder nicht.

00:37:40: Die Sparkasse Buhr sagt natürlich haben wir drauf hingewiesen.

00:37:44: Jetzt sagen einige Kunden, nee, wusste nichts von.

00:37:46: Gut.

00:37:47: Das ist dann noch so ein Streit, der am Rande stattfinden wird.

00:37:50: Das

00:37:50: ist die Frage, was man immer so unterschreibt.

00:37:53: Genau.

00:37:54: Und was

00:37:55: man wirklich gelesen hat.

00:37:57: Ich kenne es ja von mir selber.

00:37:59: Wenn man irgendwie im Internet was abschließt, muss man immer anklicken, AGB gelesen.

00:38:05: Offen gesagt, wer liest sich denn immer akribisch die AGBs durch?

00:38:08: Das ist ein Problem.

00:38:10: Wenn du sie liest, verstehst du meistens nur die Hälfte.

00:38:12: Genau.

00:38:13: Eben drum.

00:38:15: Ja, aber deshalb ist der Schaden halt so immens groß für viele, weil, ja, die kriegen Zehntausend Euro ersetzt, aber die vielleicht neunzigtausend oder noch mehr, die da drüber im Schließfach sich befanden, die sind jetzt einfach weg.

00:38:27: Und das ist,

00:38:28: ja.

00:38:28: Ja, also Burkhard Benniken sagte sogar, dass einer seiner Mandanten eben auch ein geschädigter da Gold drin gelagert habe im Gesamtwert von fast zwei Millionen Euro.

00:38:39: Ja.

00:38:40: Das ist natürlich schon eine ordentliche Differenz, sollte es denn so sein.

00:38:44: Ich glaube, mit der Versicherung, das ist für viele auch ein Problem, weil mit Sicherheit würde ich jetzt mal unterstellen, nicht in jedem Schließfach ganz legales Zeugs drin liegt.

00:38:56: Das ist ja auch ein Grund, ja, ein möglicher Grund, sage ich vorsichtigerweise, ein Schließfach zu haben und eben nicht irgendwas auf dem Konto, wo es ja nachvollziehbar ist.

00:39:05: Aber im Schließfach guckt ja keiner nach,

00:39:08: der darf ja auch keiner.

00:39:09: Genau.

00:39:09: Das ist halt sehr anonym und das ist jetzt halt auch das, glaube ich, das Grundproblem.

00:39:15: vieler geschädigter weil sie haben schlicht und ergreifend nicht nachgewiesen keine Fotos nichts nichts.

00:39:22: und wo

00:39:22: kommt mein schwarzgeld her

00:39:25: muss ja nicht was.

00:39:25: es kann ja wirklich das gold einfach sein oder der schmuck und Und so weiter.

00:39:30: Zumal beim Thema Schwarzgelder kam auch dann direkt wieder Leute um der Ecke in den ganzen Kommentar spalten und sonst wo.

00:39:37: Ah, da sind ja nur die Clans und so weiter.

00:39:40: Ich habe also ein bisschen recherchiert, um es mal auch so ein bisschen zu untermauern.

00:39:45: Thema Schwarzgeld und Ähnliches, also alles was nicht versteuert wird.

00:39:48: Das ist nicht ein Problem von irgendwelchen Clans, sondern das ist über die komplette Gesellschaft verteilt.

00:39:54: Weil da gilt in der Regel, hast du die Möglichkeit dazu?

00:39:58: Wenn die Antwort ja ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es gemacht wird.

00:40:02: Also die Steuernterziehung.

00:40:03: Und das hat nichts mit irgendwelchen Strukturen und kriminellen Vereinigungen zu tun.

00:40:08: Vielleicht haben die da auch was gelagert.

00:40:09: Ja, Wahrscheinlichkeit ist vielleicht warnen, aber es ist prinzipiell, wo Gelegenheit.

00:40:18: Da machen die Leute sowas.

00:40:19: Da ist es egal, ob die jetzt irgendwo zugehören oder ob es ein Privatmann ist, der sich ein bisschen was nebenbei verdient hat.

00:40:26: Das nur noch mal so am Rande, weil das hat die Diskussion auch so ein bisschen geprägt, so in den ersten Tagen.

00:40:33: Wahrscheinlich weiß ich nicht, weil die Leute wieder von A nach B denken können oder so, keine Ahnung.

00:40:39: Ich meine, man hat einen relativ hohen Migrantenanteil in Buhe und von daher ist auch klar, dass ein hoher Anteil der Schließfachkunden Migrationshintergrund hat.

00:40:48: Und wenn man die vor der Bank stehen sieht, die dann krawall machen, weil sie sauer sind, kommt man vielleicht leicht auf so einen komischen Rassistischen Gedanken.

00:40:57: Ja, und so Night ist, glaube ich, da spielt da auch eine Rolle, weil generell, wo dann so die ersten Summen bekannt wurden, was da alles so drin gelegen haben soll, da war dann auch, ja, das kann doch alles nicht legal sein.

00:41:08: Also die Leute gönnen es auch nicht, wenn andere Leute sich was angespart haben.

00:41:12: Weil wie du gerade sagt, das kann ja auch sein, man hat sich einfach mal was gekauft, um zu investieren, um sich abzusichern, ein kleines Polster zu haben für die Zukunft oder wie auch immer.

00:41:20: Das entwickelt sich zu einem Wert, der dann relativ groß ist und das hat dann nichts mit irgendwelchen illegalen Aktivitäten oder sonst was zu

00:41:27: tun.

00:41:28: Ja, natürlich.

00:41:28: Und die Leute haben sich wahrscheinlich gedacht, wo könnte es sicherer sein, als eben in so einem Schließfach der Bank?

00:41:33: Das ist eine sichere Bank.

00:41:35: Genau, so sieht's aus.

00:41:37: So, mit diesem Karlauer.

00:41:39: Gucken wir jetzt einmal ganz kurz noch aus Wochenende, wenn ich jetzt da ist mein Zettel hierhin.

00:41:46: Es ist ein bisschen was los jetzt wieder, bevor die große Karnevalszeit beginnt.

00:41:50: Wir haben am Samstag dem siebzehnten, von zwanzig Uhr an in der Schwarzkauhe, der Sound von ACDC, die Tribute Show by Ballbreakers.

00:42:01: Wie gesagt, eine Schwarzkauhe hat Glück aufbringen, vom dreißig in Herden.

00:42:04: Und da guckt aber vorher dann noch mal nach, ob es an der Abendkasse noch Karten gibt.

00:42:09: Im Moment schaut es danach aus, wo wir hier gerade am Mittwoch aufzeichnen.

00:42:12: Aber wie gesagt, guckt vorher noch mal nach, nicht dass er da... umsonst den fahrt wo ihr auf jeden fall umsonst den fahren würdet wäre am sonntag das neues konzert im glashaus ab elf uhr.

00:42:24: das ist nämlich ausverkauft.

00:42:25: tatsächlich das ist das klassische neues konzert mit der neuen philharmonie westfalen.

00:42:30: so ein schöner auftakt zum ja aber wie gesagt ja vielleicht am fenster lauschen kann man dann noch aber reingeht leider nicht mehr.

00:42:38: Ansonsten gibt es im Bürgerhaus in Süd allerdings ab fünfzehn Uhr noch für Kinder etwas und zwar Kitea, das Kindertheater mit dem Stück die Netzretter.

00:42:48: Und ja, da kann man noch völlig hingehen.

00:42:52: Da ist noch nicht ausverkauft.

00:42:53: Wie gesagt, Sonntag, fünfzehn Uhr im Bürgerhaus am Südermarkt.

00:42:58: Ja, und mehr haben wir jetzt noch nicht.

00:42:59: Wenn Karneval jetzt bald anfängt, dann gehts rund.

00:43:02: Da haben wir wieder jede Menge Termine fürs Wochenende.

00:43:05: Und mit Blick auf die Zeit würde ich sagen, ich danke euch beiden.

00:43:08: Alles klar.

00:43:08: Sehr gerne.

00:43:09: Ich danke euch da draußen.

00:43:11: Und wir sehen und hören uns dann nächste Woche wieder.

00:43:13: Bis dann.

00:43:14: Tschüss.

00:43:14: Ciao.

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