Hürdenlauf mit Prosoz, Bertlich und der Deutschen Bahn - Hömma, Herten - Folge 41
Shownotes
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00:00:00: Prosotz ist über eine Hürde gestolpert, die Bahn kommt über eine Hürde nicht ganz drüber und der Bertlichplan hat eine wichtige Hürde genommen.
00:00:15: Und damit herzlich willkommen bei Hörmer Härten, dem Podcast der Härtenallgemeinen heute mit meinen Kollegen Michael Holz, Joachim Schmidt und mein Name ist Stefan Korte.
00:00:25: Bevor wir jetzt anfangen, ein kleiner Hinweis schon mal auf den kommenden Sonntag.
00:00:29: Da gibt es eine Spezialausgabe von unserem Podcast, und zwar mit Peter Kitzhol-Kohn.
00:00:34: Joachim und ich haben uns mit dem zusammengesetzt und haben mal über den Bergbau gesprochen und vor allem auch darüber, was wäre Herden eigentlich geworden, wenn es den Bergbau nicht gegeben hätte.
00:00:42: Super spannende Ausgabe, fast eine Stunde haben wir hier gesessen und für alle, die entweder selber auf dem Püt waren oder da irgendwie eine Verbindung zu haben, reinhören, es lohnt sich auf jeden Fall.
00:00:52: Gibt es natürlich bei uns auf der Webseite?
00:00:54: aber auch als Audio-Podcast hier, wo ihr uns auch sonst hört.
00:00:59: Und jetzt kommen wir zur ersten Hürde, über die jemand gestolpert ist.
00:01:02: ProSort und die Gleichberechtigung.
00:01:05: Darum geht es.
00:01:06: Es geht um die ehemalige Geschäftsführerin, bzw.
00:01:09: eine davon.
00:01:11: Und die ist vor Gericht gezogen, weil sie festgestellt hatte, sie verdient gar nicht so viel wie gleichberechtigte andere.
00:01:17: wenn ich das jetzt mal ganz grob zusammenfasse.
00:01:19: Joachim, du hast dich da richtig reingearbeitet.
00:01:21: Erzähl mal, was war da los und was ist bei rausgekommen?
00:01:26: Jetzt könnte ich ein Roman erzählen,
00:01:29: ne?
00:01:31: Die Geschichte fängt eigentlich im Jahr zwei Tausend zwanzig an, weil da hat sie einen Geschäftsführer-Vertrag ausgehandelt mit den Prosorts Aufsichtsratsvorsitzenden und ... Praktisch den Besitzer, HBG, der wiederum der Stadt Härten gehört.
00:01:48: Also eigentlich eine städtische Geschäftsführerin, wenn man so will, einer GmbH.
00:01:55: Jetzt hat sich die Rechts- und man muss dazu sagen, es gibt einen zweiten Geschäftsführer.
00:02:00: Ermann.
00:02:01: Genau, das ist so ein Tandem, was die da haben.
00:02:02: Ermann, Sie, Frau, gleich lautende Arbeitsverträge bzw.
00:02:06: Anstellungsverträge, wie sich später herausgestellt hat.
00:02:10: Ich recherchiere ja seit einem Jahr schon dran rum.
00:02:14: Wie sich dann später herausgestellt hat, verdient er ungefähr dreißigtausend Euro mehr im Jahr.
00:02:21: Insgesamt muss man sagen, man ist nicht bei armen Leuten unterwegs, weil die verdienen alle ungefähr eine Viertelmillion knapp, also zwischen zweihunderttausend und zweihundertfünfzigtausend Euro im Jahr, mithin ein bisschen mehr als der Bürgermeister.
00:02:34: Also geht um eine Spitzenmanagementposition.
00:02:37: So, und wenn eine Frau weniger verdient als ein Mann in einer gleichwertigen Position, ist das heutzutage nicht mehr erlaubt in Deutschland.
00:02:45: Jedenfalls, wenn der Unterschied groß ist.
00:02:47: Kleine Unterschiede sind erlaubt.
00:02:49: Equal Pay ist da.
00:02:50: Ja, genau.
00:02:51: Da gab es auf EU-Ebene, um Entschuldigung, auf EU-Ebene eine Gesetzesnovelle und muss auch in Deutschland angewandt werden.
00:03:00: So, jetzt habe ich tief Luft geholt.
00:03:02: Jetzt holst du
00:03:03: aus.
00:03:03: Der Vertrag von der Frau Cininga, die Geschäftsführerin, stammt von zwanzig zwanzig.
00:03:10: Die hat dann zwei bis drei Jahre später, wie Herr Toplack, preisgegeben hat am Dienstag, zum ersten Mal geäußert, dass sie sich ungerecht behandelt fühlt und dasselbe will wie ihr Ko-Geschäftshörer.
00:03:28: Das hat ProSatz abgelehnt.
00:03:32: Der Gesellschafter, also die Stadtverwaltung Herten, sowohl Matthias Müller, der damalige Bürgermeister, wie der jetzige Fred Toplack, sagen im Grunde, das ist deren Standpunkt, Vertrag ist Vertrag, hat die so ausgehandelt.
00:03:46: Wir haben ihr Angeboten, einen neuen Vertrag auszuhandeln, wenn der Alter ausläuft.
00:03:51: Und das wollte sie nicht.
00:03:54: Jetzt muss man dazu sagen, Frau Cininga stand offensichtlich auf dem Standpunkt, das ist eine Prinzipfrage, eine Gerechtigkeitsfrage.
00:04:03: Und nicht so sehr eine Frage, ob es fünftausend, sechstausend oder zehntausend Euro Unterschied gibt, sondern da soll kein Unterschied sein.
00:04:10: Das ist theoretisch während auch bei zehn Euro.
00:04:13: Wäre wahrscheinlich jetzt das dann nicht gemacht.
00:04:14: Aber wenn man aus Prinzip, dann wird es im Zweifelsfall auch um so was gehen.
00:04:18: Wäre
00:04:19: ja auch nur fair, wenn die machen die gleiche Arbeit und warum sollten die dann unterschiedlich bezahlt werden.
00:04:23: Das Problem habe ich noch nie verstanden.
00:04:25: Na ja, nur ist das so bei Geschäftsführern, die ihre Verträge ja frei aushandeln mit dem Arbeitgeber.
00:04:33: Da ist das so, sagen wir mal, wir haben in der Bundesliga Trainer.
00:04:38: Das sind ja auf Trainer-Teams, dann verdient der eine so viel, der andere so viel.
00:04:42: Das weiß in der Öffentlichkeit auch meistens keiner.
00:04:46: Die haben das einzeln ausgehandelt und möglicherweise ist das nicht gerecht im Sinne von gleich.
00:04:54: Ja, was ist jetzt gerecht?
00:04:56: Also diese Frage ist etwas schwierig und hat viele Dimensionen.
00:05:00: Rechtliche, politische, Gleichberechtigungsdimensionen.
00:05:07: Das Schöne in so einem Fall für uns als Journalisten ist, wenn so was irgendwann vor Gericht landet, kann man sich es ein bisschen einfacher machen und kann sagen, okay, diese komplizierte Lage, da muss ich jetzt nicht jede juristische Verästelung selber untersuchen, die untersucht ein Richter, der Kenner hat.
00:05:25: Der hat das untersucht und sagt, die Stadt muss Frau Zininger das Gleiche bezahlen wie Herrn Baltissen, also beide Geschäftsführer gleich bezahlen.
00:05:35: Und das, ja, im Ergebnis müssen sie jetzt rückwirkend das auch machen, ne?
00:05:39: Das ist kein kleines Sümmchen.
00:05:41: Genau.
00:05:42: Über fünf Jahre geht es um hundertdreienvierzichttausend Euro Nachzahlung.
00:05:46: Das ist doch nett.
00:05:47: Da kann man sich schon ein schickes Auto für kaufen oder
00:05:50: zwei oder drei.
00:05:51: Ich sage immer, man kann netter von Essen gehen, aber das wäre schon schwer auszugeben.
00:05:57: Aber wie gesagt, die eine sagt, mir geht es gar nicht ums Geld, aber sie kriegt jetzt natürlich ein ganzes Patzengeld.
00:06:03: Aber
00:06:03: im Prinzip ging es ihr, glaube ich, ne?
00:06:05: Hatten wir eigentlich schon gesagt, dass die Stadt sie rausgeschmissen hat?
00:06:10: Nee.
00:06:10: Dann sag mal.
00:06:12: Ja, der Fall hat ja wie gesagt eine verdammt lange Geschichte und viel Staub aufgewirbelt.
00:06:19: Rausgeschmissen sag ich jetzt auch sozusagen nicht juristisch belastbar, sondern aus dem Bauch aus.
00:06:26: Das ist so ähnlich, ich komme wieder auf die Bundesliga zurück.
00:06:30: VfB Stuttgart schmeißt seinen Trainer wegen Erfolglosigkeit raus, würde man ja vielleicht irgendwann so lesen.
00:06:36: Tatsächlich juristisch ist das anders.
00:06:39: Ja, natürlich.
00:06:41: Juristisch müsste man sagen, der wird freigestellt, weil die, wenn die in der Bundesliga-Trainer rausgeschmissen werden in Anführungszeichen, wird der Vertrag einfach...
00:06:54: Aber läuft weiter.
00:06:55: Der kriegt die Kohle weiter und... kriegt wir verordnetes Nix tun dann sein Geld.
00:07:01: So war das bei Frau Zininger und Prosotz auch.
00:07:04: Das heißt, nachdem Frau Zininger im Rathaus mehrfach vergeblich angeklopft hat und gesagt hat, sie findet das aber ungerecht, hat irgendwann der Prosotz Aufsichtsrat nach Rücksprache mit, also da waren natürlich alle in Herden involviert.
00:07:18: Da waren die ganzen Bürgermeisterkandidaten, saßen da nicht alle, aber drei, im Aufsichtsrat inklusive Bürgermeister.
00:07:27: Stadtwerk, Geschäft spielt da eine Rolle und so weiter.
00:07:30: Also man kann nicht sagen, dass das so eine einsame Entscheidung von einer oder zwei Personen waren.
00:07:36: Sondern
00:07:36: im Grunde
00:07:38: haben dann alle zusammengesagt.
00:07:42: Wir sehen das nicht ein, dass wir im Nachhinein Frau Zininger mehr bezahlen und stellen sie frei.
00:07:51: Das kam dann bei ProSorts irgendwie gar nicht.
00:07:55: Sie jedenfalls bei Teilen der Belegschaft gar nicht gut an, also da gab es blankes Entsetzen bei manchen.
00:08:02: Ja, und quasi bei laufenden Bezügen.
00:08:06: Sie hat dann im Grunde das wahrgemacht, was sie angekündigt hatte, nämlich auf ihrem Prinzip zu bestehen.
00:08:13: Was ja auch ihr gutes Recht ist.
00:08:15: Ist
00:08:15: ihr recht?
00:08:15: Ja, sonst hätte das Gericht ja auch nicht für sie geurteilt.
00:08:19: Ja, aber auch so aus einem, ich sag mal, moralischen Standpunkt her, muss man ja auch von der Seite auch zumindest mal drauf gucken.
00:08:26: und ja, völlig berechtigt.
00:08:27: Also wenn sie die selber Arbeit macht und das absolut vergleichbar ist, warum soll sie dann schlechter bezahlt werden?
00:08:34: Ja, als Stadt Härten würde man jetzt sagen, weil sie selber einen Vertrag unterschrieben hat, in dem was anderes stand.
00:08:41: Hätte
00:08:42: sie denn vorher wissen können, was der andere verdient, der andere Geschäftsführer?
00:08:45: Das ist eine verdammt gute Frage.
00:08:47: Das
00:08:47: ist halt auch immer so, ne?
00:08:49: Man kommt ja erst in, wenn man im Betrieb quasi erst drin ist, dann kriegt man ja erst mal so einen richtigen Einblick.
00:08:54: Und ich kann mir auch vorstellen, dass sie vorher einfach nicht so wirklich die Möglichkeit hat, das rauszufinden.
00:08:59: Wie wusstest du das vielleicht gar nicht und hat das dann einfach gut ... gutgläubig dann, oder in der Annahme, dass andere auch genauso viel bezahlen bekommen, dass sie das in ihren Vertrag unterschrieben hat und dann das Böse erwachen kam.
00:09:12: Ich vermute das auch, aber wir müssen ganz deutlich sagen, das weiß kein Mensch.
00:09:16: Ja, natürlich.
00:09:17: Das ist Spekulation.
00:09:19: Außer Frau Zieh-Ninger, Herrn Kumpf als Aufsichtsratsvorsitzenden und Herrn Radmann als Dienstherr, wenn man so will, von einer hertener Beteiligungsgesellschaft.
00:09:31: Die wussten natürlich, was sie da verhandeln, aber ob das Frau Zillinger wusste, keine Ahnung.
00:09:38: Jetzt ist das im Grunde so, Härten hat seitdem einen Prosortsgeschäftsführer, und das ist eben Herr Baltissen, der ist zwar formal jetzt der Beklagte in diesem Verfahren aus, was am Landgericht Bochum gelaufen ist, Man muss aber wissen, es ist nicht Herr Baltissen, der sich überlegt, nee, Frau Zieninger kriegt nicht mehr Geld.
00:10:00: Herr Baltissen ist ausführender und die Entscheidungen liegen beim Aufsichtsrat und da hat sozusagen die Mehrheit eine Vertretung des Rates und Bürgermeister also statt Härten.
00:10:13: Damit ist der Teil soweit erzählt.
00:10:15: Jetzt ist dazu die Gerichtsbegründung, also die Urteilsbegründung, warum Frau Zieninger diese ganze Kohle noch kriegt von Härten.
00:10:24: Die kommt noch.
00:10:26: Vorher werde ich auch nicht die Beteiligten befragen, was sie denn jetzt sagen, machen vorhaben, weil das ist so üblich, dass man so eine Begründung abwartet.
00:10:37: Vorher weiß man auch nicht, auf welchem Grund man argumentiert.
00:10:41: Ich
00:10:41: vergrößere, worauf sollen die sich dann beziehen?
00:10:43: Komischerweise kam nach meinem Bericht über das Urteil, was noch ohne Begründung öffentlich wurde.
00:10:52: Herr Toplack um die Ecke und hat den Standpunkt der Stadthärten auf Facebook veröffentlicht.
00:10:58: Der Stadthärten als Besitzer der Prosaus.
00:11:02: Und da, ich muss sagen, so kurz zusammengefasst heißt das Vertrag ist Vertrag.
00:11:08: Hat sie unterschrieben und wir haben mir was angeboten.
00:11:11: und wenn sie das nicht annimmt, dann wurde eben mit dieser Freistellung reagiert, weil unüberbrückbare Differenzen.
00:11:20: Das kann man so sehen.
00:11:22: Ein Richter hat es anders gesehen, weil er eben diese Dimension geschlechtergerechtigkeit mit betrachtet hat.
00:11:30: Und da ist eben der Tatbestand juristisch gesehen.
00:11:35: Das heißt geschlechter spezifische Lohndiskriminierung.
00:11:40: Wie immer sehr präzise im Deutschen.
00:11:43: Ja, also die gibt es sozusagen jetzt gerichtlich bestätigt bei Prosorts.
00:11:50: Das ist Und das wäre meine Kritik eigentlich am Vorgehen der Stadt und deren Vertreter.
00:11:56: Das ist keine gute PR für die Stadt GmbH-Prosorts, weil Mitarbeiter zu gewinnen ist eigentlich das schwierigste in diesem IT-Bereich.
00:12:06: Gerade jetzt und in dieser Zeit.
00:12:07: Ja, die verkaufen ja Software und brauchen gute Leute.
00:12:11: Und wenn ich lese, in dem Unternehmen gibt es Stunk wegen geschlechter spezifischer Geschäftsführer vor die Tür gesetzt, Also ist unterm Strich finde ich jetzt als ich muss sagen als Leie, weil ich kein IT-Fachmann bin.
00:12:27: Aber ja, ich würde mir vielleicht überlegen, ob ich nicht doch zu einer anderen Firma mich bewerbe.
00:12:31: Ja,
00:12:32: klar.
00:12:32: Und meine Kritik ist dann eben, wenn man es als Arbeitgeber so weit kommen lässt, dass öffentliche Prozesse geführt werden, bei denen nicht möglicherweise Altaussehe, dann habe ich vorher schon Fehler gemacht.
00:12:46: Eben, da ist nicht nur Vertrag ist Vertrag, sondern muss man halt das große Ganze auch mal betrachten.
00:12:51: Ja, so würde ich jedenfalls sehen.
00:12:54: Aber
00:12:54: ich sage auch das noch ohne, ich habe selber auch noch nicht die Urteilsbegründung gelesen, die wird das Gericht vermutlich noch in dieser Woche, also vermutlich an diesem Donnerstag, zustellen.
00:13:06: Wir als Presse bekommen davon immer nur einen Tag später.
00:13:11: Wind, weil die so ein Gericht sagt, sie müssen sicherstellen, dass das erst die Prozessbeteiligten in die Hand kriegen.
00:13:18: Ja gut,
00:13:18: kann man verstehen.
00:13:19: Kann
00:13:19: man verstehen.
00:13:20: Und na ja, dann ist jetzt die Frage, ob die Stadt Härten sagt, jo, das ist aber dumm gelaufen für uns.
00:13:27: Wir sehen das zwar anders, aber akzeptieren das oder aber... Das sehen wir aber auch.
00:13:32: Nein, oder aber sie sagen, das hat der Richter völlig falsch beurteilt.
00:13:36: Wir ziehen vor das Oberlandesgericht in Hamm.
00:13:40: Und versenken nochmal ein paar Anwalts- und Prozesskosten.
00:13:44: Versenken weiß man nicht, weil vielleicht gewinnen sie ja auch.
00:13:47: So oder so muss gezahlt werden erstmal.
00:13:48: Erstmal.
00:13:50: Erstmal nur die Anwaltskosten und die Gerichtskosten.
00:13:55: Weil wenn ich in Berufung gehe... Hat das Urteil, und hat von Frau Zininger überweisen, noch keine Rechtskraft.
00:14:01: Ja,
00:14:02: klar.
00:14:02: Also die Summe, die ist dann in der Schwebe erstmal.
00:14:04: Genau.
00:14:05: Das ist klar.
00:14:05: Aber so entstehen Kosten, weil so Gerichtskosten, Anwaltskosten, das ist nicht ohne.
00:14:10: Gerade weil so einer Nummer, das ist ja jetzt auch nicht irgendwie ein Strafsattel, um den es geht.
00:14:14: Also
00:14:15: von daher, ja, ich hoffe, dass die sich dann gut Gedanken machen und eine weise Entscheidung treffen.
00:14:22: Meine Vermutung wäre, dass die Stadt auf ihrem Konfliktkurs bleibt, weil es war beim ersten Termin vor dem Landgericht so.
00:14:31: Da hatte der Richter wahrscheinlich in weiser Voraussicht gesagt, lass uns doch einen Güter Termin versuchen.
00:14:39: Das heißt, wir versammeln die Beteiligten an einem Tisch und sagen, die Rechtslage ist schwierig, wollen wir uns nicht einigen ohne Urteil.
00:14:49: Das wäre übrigens dann PR-mäßig für die Prosorts GmbH ein bisschen schöner.
00:14:54: Ja, natürlich.
00:14:55: Wäre meine Wertung.
00:14:57: Die Prosorts sieht das bestimmt anders oder der Bürgermeister.
00:15:02: Tja, jetzt haben sich die Anwälte gerade von Prosorts vor Gericht aber wirklich ganz auf diesen Standpunkt zurückgezogen und gesagt, Einigung, kein Interesse.
00:15:12: Und deswegen vermute ich Einigung, kein Interesse, aber auch Dieses Urteil akzeptieren kein Interesse.
00:15:19: Wir haben einen Vertrag.
00:15:22: sagen, das ist recht und so und wollen das bestätigt haben.
00:15:26: Ja, nur in der Außenwirkung, wo du grad sagst, imagemäßig, in der Außenwirkung wird dann trotzdem die Gleichberechtigung im Mittelpunkt stehen für viele Leute, glaube ich.
00:15:34: Also, da geht es, also, wenn man jetzt das als normaler Bürger von außen betrachtet, die wenigsten werden wahrscheinlich sagen, ja, ja, Vertrag ist Vertrag, sondern die meisten werden sich auf das Thema Gleichberechtigung stürzen.
00:15:44: und wenn dann Prosotz bzw.
00:15:45: die Stadt hart bleibt, ja.
00:15:48: Dann kommen wir da PR-mäßig in eine komische Ecke irgendwie.
00:15:52: Ich wagen immer nicht zu beurteilen, wie die Mehrheit der Leute auf so einen Fall blickt.
00:15:57: Weiß ich wirklich nicht.
00:16:00: Ich kann nur sagen, für uns ist es manchmal schwierig, in dem Fall sehr schwierig, die Fakten aufzudecken und zu berichten, weil hier wollen verschiedene Leute nicht, dass wir berichten.
00:16:16: Ich werde auch einen Kommentar schreiben, aber ich kann nicht wirklich... Also wir sind ja auch vom Medium her keine Meinungsmacher in dem Sinn, sondern verstehen uns eher als...
00:16:28: Außer jetzt hier.
00:16:30: Meinungsmacher, weiß ich nicht.
00:16:32: Rede ich in irgendeine bestimmte Richtung?
00:16:33: Na, stimmt auch wieder.
00:16:34: Ja, so extrem ist es nicht.
00:16:36: Meinungsfreudig sind wir.
00:16:38: Ja, ich habe Meinungen zu allen möglichen.
00:16:40: Mit der halte ich auch nicht hinterm Berg, aber in vielen Fällen ist es ja wichtig erstmal... die recht schwierige Faktenlage überhaupt zu durchdringen, bevor man zu einer Meinung kommt.
00:16:52: Ich meine, schnell eine Meinung haben ist natürlich manchmal einfach, aber Fakten ist manchmal schwierig.
00:16:58: Da stimmt allerdings.
00:17:00: Das reicht für Facebook, aber nicht für uns.
00:17:01: Ja,
00:17:02: so ist es.
00:17:03: Leider.
00:17:04: Wir bleiben auf jeden Fall an einem Thema dran und ... Garantiert.
00:17:07: Jochen Ratschan sagte, sobald die Begründung da ist und wir davon auch Kenntnis haben, dann werden wir da natürlich noch mal etwas tiefer einsteigen und das Thema noch mal beleuchten und dann müssen wir halt abwarten, was so passiert.
00:17:17: Vielleicht kriegen wir irgendwann mal Frau Zininger und Herrn Toplack zusammen hier an den Tisch oder Herrn Radmann dazu.
00:17:23: Das wär ja mal was.
00:17:24: Verteilen wir Boxanschuhe.
00:17:25: Einladung ist
00:17:26: raus.
00:17:27: Also, die, die angesprochen worden sind, gerne vorbeikommen.
00:17:32: Dann machen wir hier die Schlichtung, so zu sagen.
00:17:34: Also, wenn es wirklich eine Berufung gibt, dann werden die den Teufel drüber.
00:17:40: Dann würde ich es auch für verrückter klären.
00:17:41: Und dann vorher nochmal irgendwie in den Podcast gehen und erst mal dort darüber
00:17:46: gehen.
00:17:46: Ja.
00:17:48: Ja, gut.
00:17:50: Wie gesagt, wir bleiben dran.
00:17:51: und damit kommen wir jetzt kurz zur Werbung auch.
00:17:56: Denn die ganzen Sachen über die wir hier sprechen, die findet ihr natürlich bei uns auf der Website.
00:18:00: In der App hrplus heißt die gibt es für iOS und Android.
00:18:04: Herdner-allgemeine.de, die ist die Adresse wenn ihr ein Browser unterwegs seid.
00:18:08: und da findet ihr jetzt ein wunderschönes Angebot und zwar Sechs Monate für nur einen Euro zum Testen.
00:18:14: Nicht jeden Monat ein Euro, sondern sechs Monate insgesamt ein Euro nur.
00:18:18: Mit anderen Worten, ihr habt keine Ausrede mehr.
00:18:20: Kommt vorbei und schaut euch mal an, was wir alles so haben.
00:18:22: Wir haben nämlich nicht nur die Podcasts hier, wir haben nicht nur aktuelle Berichterstattung unter anderem über ProSorts und ganz viele andere Dinge, sondern Livestreaming ohne Ende.
00:18:30: Wir machen Fußball hier, die Amateur liegen live jede Woche.
00:18:34: Wir haben Exklusives über BVB und Schalke und und und.
00:18:37: Das heißt, das lohnt sich auf jeden Fall.
00:18:39: da vorbeizuschauen.
00:18:40: Das Weiteren läuft unsere Aktion Taschengeldjäger noch.
00:18:43: Das ist eine Aktion, die richtet sich an Schülerinnen und Schüler zwischen dreizehn und siebzehn Jahren, die uns dabei helfen wollen, Prospekte und Zeitungen zu verteilen.
00:18:51: Und unter Taschengeldjäger.de findet ihr dazu alle weiteren Infos und auch nach wie vor Telesales.
00:19:00: Tele Sales Manager werden gesucht.
00:19:03: Guckt mal unter exploreyourtalent.de slash jobs.
00:19:06: Da findet ihr die komplette Beschreibung, was ihr so mitbringen müsst und könnt euch auch direkt bewerben.
00:19:16: So, und dann kommen wir jetzt, ja, wir haben ja gerade schon gesagt, die Bahn kommt über eine bestimmte Hürde nicht drüber.
00:19:23: Worum geht's?
00:19:24: Die Kaiserstraßenbrücke ist zumindest für die Bahn schon mal fertig.
00:19:27: Dementsprechend die Strecke kann man wieder befahren.
00:19:30: Dann ist jetzt auch der Haltepunkt in Westerholt fertig.
00:19:32: Der Haltepunkt in Gelsenkirchen-Bur-Nord ist auch fertig geworden, wenn nicht richtig.
00:19:36: Ja, genau.
00:19:38: Die
00:19:38: sind sogar einmal von A nach B gefahren.
00:19:40: Oh ja.
00:19:40: Habt ihr geschafft?
00:19:41: Im zweiten Anlauf, glaube
00:19:43: ich.
00:19:43: Ja, nachdem sie einen Zug gefunden haben.
00:19:45: Das war nämlich dann jetzt am Sonntag, vergangenen Sonntag war nämlich die Eröffnung der Strecke oder Wiedereröffnung sozusagen und Wiedereröffnung der Haltepunkte.
00:19:53: Und was war, es gab direkt Zugausfälle und für die, genau, und für die, das Schönste fand ich, für die Fahrt mit den Bürgermeistern, Ministern und wer da alles so angetanzt ist, mussten sie erst mal einen Zug suchen, weil der, der regulär fahren sollte, ausgefallen ist.
00:20:10: Wie immer bei der Bahn.
00:20:11: Ich wollte sagen, Meike, du bist ja, ich würde dir das nicht sagen, begeisterte Bahnfahrerin, aber häufiger.
00:20:17: Ich fahre
00:20:18: hin und wieder mal, wenn sie denn fährt.
00:20:20: Also ich bin letzte Woche erst im Fernverkehr, aber das ist ja die meisten Zugausfälle oder so sind ja gerade im Nahverkehr oder Regionalverkehr.
00:20:28: Und es war ja wirklich...
00:20:30: Stimmt das eigentlich, dass du im Fernverkehr gerne nach Stuttgart fährst?
00:20:34: Ja, da war ich jetzt letzte Woche.
00:20:35: Dachte ich mir fast, weil du bist Stuttgart-Fan.
00:20:37: Ja, oute mich jetzt hier, genau.
00:20:40: Und, ähm, hast du mal diesen Stuttgarter Superbahnhof-Kaus?
00:20:44: Ja.
00:20:45: Dings gesehen?
00:20:46: Ja, klar.
00:20:47: Ich seh regelmäßig, dass da irgendwie nichts vorangeht.
00:20:50: Wahnsinn, das hab ich bei den Härtenerhöfen.
00:20:52: Wie Sie
00:20:52: sehen, sehen Sie nichts.
00:20:53: Die Baustelle ist immer gleich.
00:20:55: Also, da ist ... Ich hoffe, dass ... Ist ja auch
00:20:57: unterirdisch.
00:20:58: Ja, aber oberirdisch sind die Baustellen oder die Bauarbeiten auch.
00:21:01: Also, das ist wirklich ... schon anspruchsvoll, was da ist.
00:21:06: Mach
00:21:06: Stuttgart nicht schöner.
00:21:08: Die Stuttgart ist eine schöne Stadt, aber wir schreifen ab.
00:21:11: Aber der Bahnhof irgendwann wird ja auch fertig sein, so wie die Höfe irgendwann auch.
00:21:15: Westerholt ist nach vierzig Jahren ja auffällig geworden.
00:21:18: Genau, auch mit dem Jahr Verspätung.
00:21:21: Das war wirklich dann schon eine nervenaufreibende Zeit für die Anwohner.
00:21:27: Und jetzt ist dann die Wiedereröffnung und der Zug.
00:21:31: Der erste Zug, der um sechs Uhr fahren sollte, kommt mit Verspätung.
00:21:34: Das ist peinlich.
00:21:35: Und dann, als die Politprominenz kam, war dann das Stellwerk in Essen oder so kaputt.
00:21:42: Es war chaotisch.
00:21:43: Und auch, wenn man könnte sagen, das sind Kinderkrankheiten nach der langen Sperrung.
00:21:48: Aber es ist nach wie vor, fahren ja immer wieder Züge nicht.
00:21:52: Und vom falschen Gleis manchmal, was ja auch immer.
00:21:55: Ja, das ist auch immer sehr.
00:21:56: Aber ich glaube, in Westerholt und auch mittlerweile in Herdn-Mitte kommt
00:22:00: man
00:22:01: wenigstens rüber.
00:22:02: Früher musste man ja so ein Kilometer weiten umweg laufen.
00:22:05: Genau, da haben wir die Behälfsbrücke zumindest
00:22:08: ums Treppen.
00:22:09: Aber es ist trotzdem, es ist schade, dass das selbst mich hinkriegt.
00:22:13: Und deswegen, also die Zugausfälle gibt es nach wie vor.
00:22:18: Jetzt ist es, glaube ich, in Gladbecken.
00:22:20: Gibt es da Probleme an Bauarbeiten oder an Schienen oder so?
00:22:24: Es ist einfach nur unkoordiniert, bis umgeht nicht mehr alles gefühlt.
00:22:28: und ja zuverlässig ist die Bahn wirklich nicht.
00:22:32: Ja und das Schlimme ist ja die, die an der Basis arbeiten, die Zugführer und Fahrleiter und so weiter.
00:22:39: Die können da auch nichts fühlen, die machen da Mangelverwaltung letzten Endes und müssen irgendwie klarkommen.
00:22:43: Und kriegen den Ärger ab.
00:22:45: und
00:22:45: ja.
00:22:45: Ich habe eine Zeit lang schon mal so... Bei YouTube gibt's ja auch Lockführer, die ihre Arbeit zeigen.
00:22:50: Wenn man sich das anguckt, wie oft Züge einen Defekt haben.
00:22:54: Dann sind wieder Idioten, die über die Leise rennen, wo eine Vollbremsung machen muss.
00:22:59: Dann hast du schon wieder fünf Minuten Verspätung.
00:23:00: Dann hast du dann Stellwerkschaden.
00:23:02: Oder da ist eine Strecken-Sperrung, weichende Signalstörung.
00:23:07: In einer Weiche ist was kaputt.
00:23:09: Und auch sehr häufig ist das, das sind die Fahrgäste.
00:23:13: Der Zug hat nicht wie viele Türen, aber alle stehen an.
00:23:16: einem Eingang.
00:23:18: Und drei Meter weiter ist wieder eine Tür und die wird ignoriert.
00:23:21: Und dann stehst du dann da und denkst nur noch, warum?
00:23:25: Verteilt euch doch bitte, oder lasst die Leute erst aussteigen, bevor ihr ansteigt, dann wird's reibungslos gehen und so was.
00:23:30: Das auch, das kriegen die Leute auch beim Bus nicht mehr hin.
00:23:33: Erst mal aussteigen lassen.
00:23:34: Das finde ich auch ganz grandios.
00:23:36: Und du hast ja dann beim Zug auch ganz häufig Experten, die dann die Tür noch offen halten, weil da ist ja noch jemand, der kommt.
00:23:42: Der braucht zwar noch zwei Minuten, der Zug ist schon fünf Minuten zu spät, aber man hält die Tür noch offen.
00:23:46: Egal.
00:23:47: Ja, und so kommt's dann zustande, dass selbst Minister da stehen und erst mal Löcher in der Luft gucken müssen.
00:23:52: Und der Regionalverkehr muss dann ... im Fernverkehr Vorrang leisten oder, sag ich immer so, der fährt immer rechts ran, um den überholen zu lassen.
00:23:59: Also dadurch kommt es dann auch immer zur Verzögerung und der Regionalverkehr versucht das dann aufzufangen, indem die manchmal die Reise vorzeitig benden.
00:24:07: Also weiß ich nicht nur bis Essen statt bis Düsseldorf fahren, die sag ich jetzt mal übertrieben und dann... die Verspätung dann wieder reinzuholen.
00:24:15: Es gibt natürlich auch ein strukturelles Problem.
00:24:17: Das heißt im Grunde jahrelang auf Verschleiß gefahren.
00:24:20: Genau.
00:24:21: Und jetzt wird halt gebaut, gebaut, gebaut.
00:24:23: Genau das, was man bei uns in Herden sieht.
00:24:25: Die eine Brücke, dann die andere Brücke, ist jetzt zwischen Recklinghausen und geht ja weiter bis Bottrop und nach Essen Nord, glaube ich, oder West.
00:24:33: Geht so weiter.
00:24:33: Jedenfalls nach Essen.
00:24:34: Ich bin einmal S-neun gefahren.
00:24:36: Einmal tatsächlich von Herden nach Krefeld.
00:24:39: Musste nur einmal umsteigen.
00:24:40: War super.
00:24:42: Denn jetzt klappt.
00:24:43: Aber ich glaube, dieses Strukturelle und dieses wir bauen alles Mögliche jetzt hintereinander weg und dann immer mit Suchausfall und Ersatzverkehr und dann wieder Neustart und gucken.
00:24:56: Das bleibt in Herden ja bis zwei tausend neun zwanzig.
00:25:01: Ja,
00:25:01: weil ab zwei tausend sieben zwanzig ist erst mal zwei Jahre lang Baustelle Feldstraßenbrücke.
00:25:07: Genau, und da wird
00:25:09: da drunter kein Zug fahren.
00:25:11: Zur Erinnerung, da hat sich ja Straßen in der Weh größtenteils auch geweigert zu sagen, wir machen jetzt irgendwie eine Lösung, wo man vielleicht ein Teil des Verkehrs eine Zeit lang noch weiterführen könnte oder so, die machen einfach ein Hardcut und dann fährt er erst mal gar nichts mehr und er wird gebaut.
00:25:25: Immerhin wollen Sie zuerst einen neuen Brückenteil neben die alte bauen, sodass Busse da drüber kommen und immerhin Rettungswagen.
00:25:35: Und also das ist praktisch so ein planerisches Entgegenkommen.
00:25:37: Trotzdem ist da unten bei den Gleisen natürlich ein Schluss.
00:25:41: Die
00:25:41: Pendler sind kummergewohnt.
00:25:42: Ja.
00:25:43: Und die ganzen Autofahrer wissen wir ja, werden dann auch kummergewohnt
00:25:47: sein.
00:25:47: Ja
00:25:47: sicher.
00:25:47: Weil Fettstraße ist so ein Nadelöhr, da geht viel durch.
00:25:50: Ich glaube sogar noch ein bisschen mehr als Kaiserstraße gefühlt.
00:25:53: Würde ich fast schon sagen.
00:25:54: Also alles, was aus dem Norden kommt oder in dem Norden will, muss über diese eine Brücke.
00:25:59: Man kann dadurch stark nach Straße und über dem Bahnübergang, aber dann steht es am Bahnübergang.
00:26:03: In dem Fall nicht, weil der Bahnübergang ist dann dauerhaft geöffnet.
00:26:07: Ja, das stimmt.
00:26:08: Zumindest wäre das dann der Rettungsdienst quasi safe.
00:26:11: Wir
00:26:12: werden trotzdem dann halt Stau auf der starken Straße haben, weil das endet ja unten an dieser kleinen Ampel,
00:26:18: beim Paschenberg
00:26:19: und wir aus der Paschenbergstraße und Resserweg.
00:26:23: Genau.
00:26:24: an der kleinen doofen ampel endet dann diese ganze mega umleitung und da kann man sich hervorstellen das staut staut staut sich in null kommer nix.
00:26:32: oder man sollte da ein kreisverkehr bauen.
00:26:34: dann ist der verkehr flüssiger.
00:26:35: dann hast du dann mal noch ein projekt.
00:26:38: es wird ja schon reichen wenn sie die ampel dann mal vernünftig schalten.
00:26:41: vielleicht kriegen sie das ja hin.
00:26:43: der weiche ist auf dem reservoir kommen aber auch autocolon ohne ende.
00:26:47: also sprich da das wird eine knubbel.
00:26:49: kreuzung die wird ganz schrecklich
00:26:52: kreisverkehr Das ist flüssiger.
00:26:55: Mach doch mal einen Antrag.
00:26:57: Wenn das läuft, ich muss ja, wenn ich nach Herden will, ich wohne in Langenbochum.
00:27:02: Du
00:27:02: musst da durch.
00:27:03: Für
00:27:03: mich ist Feldstraße der normale Weg.
00:27:06: Ja gut, ich könnte über die starken Abkürzen, die dann zu sein wird.
00:27:11: Was mache ich denn da?
00:27:12: Keine Ahnung.
00:27:13: Autobahnzubringer
00:27:15: und
00:27:17: dann... Ja, durch den Seniorenheim.
00:27:19: Über den Knöchel.
00:27:21: Über den Knöcheln kannst du ja rechts rein.
00:27:22: Welche ist das nochmal?
00:27:24: Fahr mit dem Fahrrad über dem M-Schorweg.
00:27:26: Ja, irgendwie so.
00:27:27: auf jeden Fall darfst du das eh nicht
00:27:28: durch.
00:27:30: Fahr mit dem Fahrrad klingt gut, aber dann muss ich den Paschenberg hoch strampeln.
00:27:33: Auf dem Rückweg.
00:27:35: Hab ich schon ein paar mal gemacht, ist anspruchsvoll.
00:27:38: Mit dem Auto durch die kleinen Straßen in Disteln fahren ist eine Alternative und verboten.
00:27:43: Ich wollte gerade sagen, das werden sie ja dann, wahrscheinlich ist Anlieger frei, sowieso überwiegend.
00:27:46: Und dann werden sie sperren, gehe ich mal davon aus, haben sie ja jetzt auch schon gemacht bei der Kaiserstraßensperrung.
00:27:50: Also
00:27:50: mit anderen Worten, das wird doof.
00:27:53: Aber generell, wir waren ja beim Bahnthema, das wird auch doof auf einem gewissen Niveau bleiben, weil immer wieder bauen, bauen, bauen.
00:28:00: Da hilft dann auch der neue Bahnhof nix.
00:28:02: Das
00:28:02: heißt, wenn wir jetzt großzügig sind, so, so, zwei Tausend Dreißig, dann können wir vielleicht damit rechnen, dass es mal planmäßig läuft.
00:28:07: Ja, das ist ein guter Tipp.
00:28:09: Ja.
00:28:10: Machen auch wieder Vorlage.
00:28:12: Genau.
00:28:12: Und
00:28:13: dann können wir uns bei den Leuten bedanken, die in den Siebzigerjahren die Verkehrspolitik betrieben haben.
00:28:18: Und danach
00:28:20: waren auch da... Das waren dann so die Auswirkungen, aber in den Siebzigern hat man ja irgendwie, ja, Bahn, Straßenbahnen, ne, war nicht mehr so wichtig, alles aufs Auto gesetzt und auf Busse und, ja, jetzt kommt die Rechnung so langsam.
00:28:31: Ja.
00:28:31: Plus, dass die Deutsche Bahn seit Mitte der Neunziger privatisiert ist und...
00:28:34: Und dadurch nicht besser geworden.
00:28:36: Genau.
00:28:37: Lieber spart als... überhaupt mal irgendwie das Ding am Laufen zu halten.
00:28:42: Mittlerweile haben sie es ja raus, den Dreh, macht die Sache nur nicht besser im Moment.
00:28:47: Und da bildet Härten auch nicht die Aufnahme, das ist wirklich bundesweit.
00:28:51: Und da kann auch Anke Engelkönigs dran ändern.
00:28:55: Kommen wir ganz kurz noch zur Kaiserstraßenbrücke.
00:28:57: Habe ich ja gerade schon gesagt, die ist wieder für die Bahn befahrbar.
00:29:00: Jetzt in den nächsten Tagen, wenn der Plan aufgeht, soll die Straße auch wieder frei werden.
00:29:03: Wir haben Straßen in der W schon angefragt.
00:29:06: Zeitpunkt jetzt, Mittwoch, haben wir noch keine Antwort bekommen, Mittwoch, Mittag.
00:29:10: Aber wenn alles in der Plan läuft, wird erst mal wieder geöffnet, glaube ich.
00:29:14: Die Bahn hatte ja gesagt, wir richten das so weit her, dass das eine provisorische Fahrbahn ist, die man befahren kann.
00:29:19: und dann irgendwann nächstes Jahr soll dann nochmal richtig fertig gemacht werden.
00:29:23: Da sind dann deutsche Bahn mit an Bord, Straßen NRW und die Stadt Härten.
00:29:27: Die drei müssen sich irgendwie abstimmen.
00:29:29: dass da der eine macht die Fahrbahnen und der andere macht dann Gehwege und Radwege.
00:29:33: Und dann gucken wir mal, wann es fertig wird.
00:29:36: Aber da haben wir auch noch keine Info.
00:29:37: Nein,
00:29:39: das hatte da während der Bürgerinformation hatte, dass der Dr.
00:29:42: Lind auch schon angekündigt, dass das wohl immer sehr kurzfristig bekanntgegeben wird.
00:29:47: von Straßen NRW.
00:29:49: Natte Motto, übrigens morgen fangen wir an, wenn ihr wollt, könnt ihr mitmachen.
00:29:53: Deswegen gibt es keine langfristige Planung oder so.
00:29:55: Man kann jetzt nicht sagen, im März fängt es an oder so.
00:29:57: Es ist natürlich auch witterungsabhängig und Straßen in der Wehe macht ja auch noch mehrere Baustellen.
00:30:01: Können
00:30:01: wir nicht die Deutschland-Tour noch mal nach Herden holen?
00:30:03: Beim Resser Welcher hat gut geklappt.
00:30:05: Ja, obwohl die Bauarbeiten haben auch ein bisschen länger gedauert als ... Die Markierung hat ein bisschen länger gedauert
00:30:10: als geplant.
00:30:10: Ja, aber die Straße an sich war erstaunlich pünktlich fertig.
00:30:14: Nächstes Jahr können wir uns an die Organisatoren der Deutschlandtour wenden.
00:30:20: Wir machen einfach einen Firmenlauf, unsere Redaktion.
00:30:23: Du
00:30:24: läufst, wir gucken zu.
00:30:27: Ich fahre im Auto mit der Kamera nebenher.
00:30:29: Super.
00:30:30: Wir müssen die Deutschlandtour über die Kaiserstraße bringen, dann wird das los.
00:30:33: Hätte ich auch mal meine erste Vermutung, dass die da noch lang fährt.
00:30:38: Weil die ... Es hieß ja anfangs mal, so von Herd nach Recklinghausen, die nehmen den direkten Weg.
00:30:42: Oh, Entschuldigung.
00:30:43: Aber dann haben die einen kleinen Schlängern ...
00:30:45: Genau, das war kurz vor der Sperrung.
00:30:46: Genau, deswegen dachte ich, das passt zeitlich.
00:30:50: Gucken wir mal.
00:30:51: Ja, aber so oder so ... Wahrscheinlich wird's jetzt ... Wahrscheinlich in ganz großen Lettern wird's über die Feiertage zumindest schon wieder in der Durchfahrt geben für Autos, Radfahrer und Fußgänger.
00:31:01: Das wär schon mal gut.
00:31:02: Ja.
00:31:03: Also das zumindest dann jetzt für die nächsten paar Wochen ein bisschen ruder einkehrt.
00:31:06: und ja, ich sag mal, wenn dann der Teil saniert wird, kann es ja nicht so lange mehr dauern.
00:31:12: Also wenn sie jetzt bei dem Teil bleiben.
00:31:14: Ich würde sagen, das kann sehr lange dauern.
00:31:17: Wenn sie aber angefangen haben,
00:31:19: wenn ich jetzt bei Straßen NRW wäre, dann würde ich gucken, da ist doch alles voller Schlaglöcher.
00:31:25: Ja.
00:31:26: Weiß ja jeder.
00:31:27: Die Kaiserstraße ist ja im Grunde ab.
00:31:29: Josefstraße, ne?
00:31:31: Ja, genau.
00:31:32: Und dann bis, eigentlich bis Stadtgrenze.
00:31:35: Eine Schlaglochpiste ohne Nr.
00:31:38: Da ist ja auch Tempo-Dreißig wegen Straßenschäden.
00:31:41: Also was willst du denn noch mehr?
00:31:44: Wenn ich jetzt bei Straßen Nrw wäre, warum würde ich denn ein zweihundert Meter langes Stück sanieren, wenn ich eh die Straße voll sperren muss?
00:31:51: dafür?
00:31:51: Also ran an den Feind, würde ich jetzt sagen.
00:31:55: oder die machen das Etappenweise, dass die erste, dieses zwingende Teil und die ersten zwingenden Teilen sperren und dann...
00:32:02: Auf jeden Fall muss die Straße E gemacht werden.
00:32:05: Also das würden wir jetzt sagen, Straßen NRW hatte vor ein paar Monaten mal gesagt, wieso die ist doch verkehrssicher.
00:32:12: Ja, mit Tempo dreißig.
00:32:13: Irgendwann muss man da Tempo zwanzig Schilder hinstellen oder zehn oder
00:32:17: dann ist es auch noch verkehrssicher.
00:32:21: Jedenfalls, wer weiß, ob das nur so eine kurze Maßnahme wird auf dem kurzen Stück oder ob die mehr machen wollen und dann auch immer wieder Sprung.
00:32:29: Ich glaube,
00:32:29: es wird auf dieses kurze Stück hinauslaufen,
00:32:32: weil
00:32:32: Straßen in der W hat, glaube ich, so viele Baustellen.
00:32:37: Also wenn du schon sagst, die haben jetzt vor gar nicht so langer Zeit gesagt hat, ist ja ganz gut noch, dann wird das in der Prioritätenliste irgendwo ganz weit unten sein.
00:32:47: Ja, das haben sie über die Feldstraße und also über alle ihre Straßen in die Härten gesagt, ist das nach dem Motto, ist doch toll, was wollt ihr?
00:32:54: Solange das Loch nicht tiefer als zwei Meter ist, dann geht's.
00:32:56: Ja, so ungefähr.
00:32:58: Ach ja.
00:33:00: Da bleiben wir natürlich auch dran und sagen euch sofort Bescheid, wenn sich da was tut.
00:33:05: Und dann hoffen wir, dass auch die Bahn irgendwann mal so fährt, dass man sich darauf verlassen kann.
00:33:10: Das
00:33:10: wäre echt gut.
00:33:11: Ja.
00:33:12: Und dann macht das auch alles wieder Sinn mit diesen Verbindungen.
00:33:15: Und dann kann man tatsächlich von ... Ich weiß gar, wir hatten gerade Essen gesagt, bis dahin geht's, in die andere Richtung, bis wohl geht's ...
00:33:20: Reklinghausen.
00:33:21: Da
00:33:21: ist Endstation.
00:33:22: Genau,
00:33:22: Reklinghausen ändert.
00:33:23: Die S-neuen gibt's ja zweimal, quasi die von Haltern über Mal
00:33:27: nach ...
00:33:28: ins Rohrgebiet weiter reinschätzen und dann von Recklinghausen über Herdenweste-Holz-Bottrop bis nach Hagen, glaube ich, die in die Macht so ein Riesenschränker.
00:33:36: Also das ist eine ellenlange Linie, die S-neuen, aber über Essen und ...
00:33:41: Und den Essen kann man dann eben umsteigen, wenn man irgendwo ins Rheinland will.
00:33:45: Also von Herden nach Düsseldorf, Krefeld, was auch immer.
00:33:49: Oder halt nach Recklinghausen in die andere Richtung und da auch umsteigen, da ist ja auch eine ...
00:33:54: Das wäre ja nicht verkehrt.
00:33:55: Es wäre dann auch eine schöne Alternative, wenn man mal eben schnell von Herden nach Recklinghausen möchte oder so.
00:34:00: Unser Tor in die Welt.
00:34:02: Genau.
00:34:03: Leider ein bisschen blockiert.
00:34:06: Von der Außenwelt abgeschnitten waren wir bislang, aber jetzt...
00:34:11: Jetzt ist das kleine Herden wieder.
00:34:13: In der Welt dabei.
00:34:15: Und das auch in den Außenbezirken.
00:34:16: Da kriegen wir nämlich jetzt ein neues Baugebiet, um mal in das nächste Thema zu gehen, wenn ich so auf die Zeit gucke.
00:34:25: Wir gehen jetzt mal nach Berglich.
00:34:26: Da sollte ja eigentlich, soweit ich weiß, letztes Jahr schon irgendwie, oder Anfang des Jahres sollte es da schon so halbwegs losgehen.
00:34:31: Genau, Anfang des Jahres gab es da schon Pläne.
00:34:33: Genau.
00:34:33: Für ein neues Wohngebiet, das ist glaube ich so das Großgelände von Real ehemals, ne?
00:34:40: Genau.
00:34:41: Beziehungsweise, also der Realmarkt wurde ja umgebaut zu diesem Marktkauf, den es ja heute noch gibt.
00:34:46: Und daneben an waren so ein paar, ich weiß nicht, Teppich und Tra-la-la.
00:34:50: Ja, das weiß ich nicht.
00:34:52: Ruhepark in
00:34:54: klein
00:34:55: und nicht so schön.
00:34:57: Und dann eben etwas verfallen runtergekommen.
00:34:59: Zumindest in den letzten Jahren dann.
00:35:01: Aber ich kannte das irgendwie gar nicht anders.
00:35:04: Als Kind kam mir das auch schon immer so komisch davor.
00:35:06: Aber das ist eine andere Geschichte.
00:35:07: Auf jeden Fall jetzt auf diesem Gelände sollen Wohnhäuser entstehen.
00:35:11: Und da gab es Anfang des Jahres noch ein bisschen Querelen, warum der Entwurf dann noch nicht angenommen worden ist.
00:35:18: Und da gibt es ja so ein paar Einsprüche, was man lieber hätte sozusagen und was die Architekten noch nicht berücksichtigt hatten.
00:35:25: Jetzt ist es aber soweit.
00:35:26: Und jetzt liegen die Pläne für seventy-sech Eigenheime aus.
00:35:31: Was soll da genauer hinkommen?
00:35:33: Ja, wie du schon sagst, siebten, siebzig Eigenheime, Reihenhäuser und einige Freistehende.
00:35:40: Wobei frei ist relativ, das ist schon, sagen wir mal, alles auf sehr kleinen Grundstücken.
00:35:45: Ist auch absichtlich so konzipiert, damit es preiswert ist und eben an Zielgruppe junge Familien verkauft werden kann.
00:35:54: Dazu hatte der Investor übrigens Anfang dieses Jahres grob geschätzt.
00:35:59: öffentlich gesagt komisch, ab vierhunderttausend Euro etwa.
00:36:04: Das wäre tatsächlich vergleichsweise günstig.
00:36:06: Heutzutage ja.
00:36:08: Und dazu ist auch eine Kita übrigens geplant, was für die Zielgruppe spricht und was ja auch richtig sinnvoll und möglich ist.
00:36:17: Also nicht einfach nur Wohnraum verticken, sondern einen richtigen Bebauungsplan haben.
00:36:22: die im Grunde gemacht.
00:36:24: Das haben sie in dem damals noch existierenden Bezirksausschuss, also diesen Sonderausschuss für Westerholt und Bertlich auch vorgestellt und war so allgemeines, ja, kann man so machen und vielleicht ein bisschen dicht bebaut alles.
00:36:40: So war die Reaktion der Politik da und gibt es genug Parkplätze.
00:36:45: Ja, und dann hat die SPD schon mal gesagt, so ein paar Nachbesserungen wären schön, aber im Grunde gut.
00:36:50: So haben sie alle zugestimmt.
00:36:53: Dann ging diese Vorlage weiter in den Stadt.
00:36:56: Planungsausschuss und Rat.
00:36:59: Und da wurde dann komischerweise beschlossen, ja, Stadt legt den Bebauungsplan so, wie er ist offen.
00:37:06: Und zweiter Antrag, der kam dann von der SPD, fand auch eine Mehrheit.
00:37:11: Liebe Stadtverwaltung, prüft doch mal, ob man das Ganze nicht auch anders machen kann.
00:37:14: Nämlich billiger für den Käufer, was die Stadt nicht machen kann.
00:37:19: Wie soll die den Kaufpreis beeinflussen?
00:37:21: Also gut, die SPD wünschte sich billiger, weniger dicht bebaut, Mehr Autoparkplätze und lieber keine Wärmepumpen, sondern Fernwärme.
00:37:31: Ich glaube, es waren insgesamt noch drei, vier Punkte mehr.
00:37:34: Noch ein paar Bodengutachten und eine Garantie, dass der benachbarte Bauer seinen Schweinestall da behalten kann in der Nähe.
00:37:43: Geht da um Geruchsbelästigung möglicherweise oder nicht?
00:37:48: Und sowas alles.
00:37:49: Also die Stadtverwaltung hat darauf hindern.
00:37:51: Das hat das Ganze leider ein bisschen aufgehalten.
00:37:54: hat daraufhin dann verhandelt, verhandelt, gesprochen, alles hinter den Kulissen.
00:37:59: Keiner weiß genau, was besprochen wurde.
00:38:01: Das lief zwischen Stadtbau-Rätin Feldmann damals noch aktiv und Ten Brinke, dem Investor.
00:38:10: Man weiß eigentlich nur, dass seitdem irgendwie öffentlich Funkstille herrschte, weil jetzt wird irgendwie nachverhandelt verhandelt.
00:38:18: Nach dieser Funkstelle, die ist jetzt nach der Kommunalwahl sehr plötzlich beendet.
00:38:24: gibt es eine Pressemitteilung der Stadt.
00:38:26: Übrigens, wir legen den Bebauungsplan öffentlich aus.
00:38:30: Kaboom ab Montag mit wie vorher, wie nachher.
00:38:35: Sechsen, siebzig Wohneinheiten.
00:38:36: Das heißt, so viel weniger Bebauungsdichte kann da gar nicht passiert sein.
00:38:43: Und
00:38:43: wäre jetzt wahrscheinlich auch zumindest aus Sicht des Investors auch nicht clever, weil weniger Investoren oder weniger Käufer letzten Endes auch vielleicht mehr zahlen würden.
00:38:52: Der
00:38:52: Investor könnte sagen, ich Mal die Pläne mal neu.
00:38:56: Da sind nur noch siebzig Wohneinheiten und jede einzelne Wohneinheit wird
00:39:01: teurer.
00:39:02: Ja, eben.
00:39:04: Ich weiß nicht, was jetzt besser ist, ehrlich gesagt.
00:39:06: Das ist keine Ahnung.
00:39:09: Fakt ist ausgelegt wird der Bebauungsplan wie von Ten Brinke ursprünglich gewollt mit Sechsensechzig Wohneinheiten.
00:39:18: Ausgelegt heißt aber jeder, der eine Meinung dazu hat oder Fragen dazu hat oder Interesse hat, was zu kaufen, kann sich das angucken, online bei der Stadtverwaltung und kann seine Meinung und seine Kritik, wenn er denn will, da auch loswerden.
00:39:36: Und das Ganze ist ein öffentliches Planungsverfahren nach Baugesetzbuch.
00:39:40: Das sieht dann vor, dass am Ende der Stadtrat sich diese ganzen Meinungen, Kritikpunkte und so weiter anguckt auf dem Blatt Papier und sagt, Blödsinn, Blödsinn.
00:39:56: Na ja, deswegen kann man nicht sagen, der Plan geht so durch, wie er ausgelegt wird.
00:40:02: Es ist immer möglich, dass er so durchgeht wie... Ausgelicht.
00:40:05: Kann man vielleicht auch noch mal ganz kurz erwähnen für alle, die tatsächlich Interesse daran haben, sich das anzugucken.
00:40:10: Das geht entweder analog im Rathaus und zwar vor dem Raum drei, zwei, eins im Flur.
00:40:16: Da liegen die Pläne aus.
00:40:18: Solange das Rathaus geöffnet, das kann man da auch rein.
00:40:20: Ab Montag,
00:40:20: ne?
00:40:20: Genau, ab Montag.
00:40:21: Ab
00:40:21: Montag, Zweiundzwanzigster, Dezember bis Ende Januar, Zweihntausend, sechsundzwanzig liegen die da.
00:40:27: Das heißt, da könnte er jetzt quasi zwischen den Jahren, wenn das Rathaus zu hat, da nicht vorbei.
00:40:32: Aber da vor und danach könnte er auf jeden Fall ... die Pläne analog angucken oder digital unter o-sp.de.
00:40:42: Das ist das Portal über das ganze läuft.
00:40:46: den Plan mit allen Details.
00:40:48: Und da steht dann auch bei, wie man Herrn Berkenkamp erreicht.
00:40:51: Das ist vom Stadtplanungsamt derjenige, der Ansprechpartner ist für die Öffentlichkeit in dieser Sache.
00:40:57: Und ja, schaut da auf jeden Fall mal rein, wenn euch das interessiert.
00:41:00: Auch vielleicht, falls ihr bauen wollt, kann ja auch sein.
00:41:04: Bauen nicht kaufen.
00:41:05: Ja, also in dem Fall.
00:41:07: Man baut nicht aktiv, weil man kauft einen Neubau.
00:41:09: Genau.
00:41:11: Ten Brinke macht das als Geschäftsmodell eigentlich immer so.
00:41:14: Die kaufen sich ein Stück Land.
00:41:16: In dem Fall haben sie von Real diese hässliche Brache gekauft.
00:41:20: Auch noch mit ein paar blöden Altgebäuden drauf, die weg müssen.
00:41:23: Und ja, macht einen Plan, baut alles voll und verkauft das fertige und tschüsse.
00:41:31: Genau.
00:41:31: Also ist es draußen von der Fläche.
00:41:33: Man kann nicht selber bestimmen, wie das Haus aussieht, aber es ist ja im Grunde
00:41:36: genommen.
00:41:36: Und in der Planung war zum Beispiel keine Fernwärme, sondern eine Wärmepumpe und Solar auf dem Dach.
00:41:42: Also sind schon höchst moderne Niedrigenergiehäuser und so was.
00:41:47: Aber wie gesagt, die SPD fand Fernwärme besser.
00:41:51: Das ist ja auch so ein härtender Standpunkt, wenn man so will.
00:41:54: Das aber leuchtet das einzige Argument an der Nummer, also dass es härten ist.
00:41:59: Also ich weiß, Tim Brinker hatte argumentiert, die meisten Käufer, also Investoren für Immobilien, die mein eigen sind, haben es eigentlich ganz gerne, dass sie selber die Kontrolle haben.
00:42:13: Also ich kann dann sagen, ich will meine Solaranlage noch mit einem Extraspeicher oder was auch nicht immer.
00:42:21: Also ich kann dann selber mehr steuern.
00:42:23: Bei Fernwärme bin ich auf einem fremden Dienstleister.
00:42:27: angewiesen, der seine Konditionen hat.
00:42:31: Und es hat jetzt generell beides eine Vor- und Nachteile.
00:42:37: Denn Brink gesagt, die meisten Kunden wollen lieber Solar- und Wärmepumpe.
00:42:42: Die Stadt Härten könnte das Interesse haben, Fernwärme auszubauen.
00:42:47: Aber ehrlich gesagt, wir bauen sowieso gerade im Mühlenviertel aus.
00:42:51: Es wird vielleicht ein bisschen schwierig, so viel Ausbau auf einmal hinzukriegen.
00:42:56: Wäre man dann gezwungen, Fernwärme zu nehmen?
00:42:59: Das ist zwang.
00:43:00: Also du kannst so eine Siedlung anschließen.
00:43:04: Also wenn du ein Fernwärmeanschluss da hast und in dem Haus liegt, dann kannst du natürlich als Käufer irgendwann sagen, wo schön, da liegt jetzt eine fertige funktionierende Heizung.
00:43:17: Ich baue mir für fünfzigtausend Euro aber eine andere ein.
00:43:20: Das könntest du sagen, aber du musst erstmal das Ding kaufen, was da ist und dann benutzt es natürlich.
00:43:26: Ja, aber man könnte es theoretisch hingehen und sagen, ja, der Anschluss ist da, ist mir aber egal, ich mache was anderes.
00:43:30: Ja, das dürfen darfst du.
00:43:32: Es ist kein Anschluss und Benutzung,
00:43:34: den es juristisch
00:43:35: auch gibt.
00:43:36: Das ist ja nur Energie, ist ja auch zum Beispiel im Sommer ganz angenehm.
00:43:40: Ja, auf der anderen Seite ist es möglicherweise irgendwann auch ein Strom Thema.
00:43:45: Das auch.
00:43:46: Da muss man halt gucken, wie die Strompreise sich entwickeln.
00:43:48: Da ist ja auch immer so ein Lüchstuhl.
00:43:49: Und wie die Stromversorgung ist.
00:43:51: Ich habe neulich mal mit den Stadtwerken gesprochen, fand ich ganz interessant.
00:43:56: Je mehr Wärmepumpen es gibt, vor allem wenn sie an einer Straße massiv auftreten, dann kann es Zeiten geben, wo, sagen wir mal, richtig kalt.
00:44:05: Und dann so morgens um sieben machen alle irgendwie die Heizung an.
00:44:10: Dann wird da ein Strom reingeblasen in die Straße, für den nicht alle Straßen so die richtigen Stromleitungen haben.
00:44:18: Sollte
00:44:18: ich da auch noch mal dran gehen.
00:44:20: Ich freu mich halt immer.
00:44:21: nur in den ganz vielen anderen Ländern, ist es seit Uhrzeiten schon Gang und Gebe, dass die Wärmepumpen einfach haben.
00:44:26: Selbst ... Wo immer Leute sagen, wo sollen das herkommen, wenn der da im Tiefs im Winter ist?
00:44:30: Ja, selbst Kanada mit minus zwanzig Grad oder so.
00:44:33: Die haben eine Wärmepumpe am Haus.
00:44:34: Technisch
00:44:35: ist das alles löstbar?
00:44:36: Ja, natürlich, weil es gibt natürlich so Halbkluge, die dann immer meine Ah, das geht ja dann nicht, wenn das aus der Luft die Wärme zieht.
00:44:42: und wie ist das dann, wenn es draußen kalt ist?
00:44:44: Nix ohne meinen Kohleofen
00:44:45: ungefähr.
00:44:48: Ja,
00:44:49: ich mag Kohleöfen, aber leider ist das ein bisschen CO-zweimäßig und klug.
00:44:54: Ich wollte gerade sagen, die Zeiten sind
00:44:57: vorbei.
00:44:57: Genau.
00:45:01: Aber was nicht vorbei ist, ist das Wochenende.
00:45:03: Es kommt jetzt nämlich noch, weil wir sind
00:45:05: jetzt... Sehr elegante Kurve gekriegt.
00:45:06: Ja, wir haben jetzt siebenvierzig Minuten ja auf dem Display schon wieder stehen.
00:45:09: Ja, dann
00:45:09: leg los, Wochenende.
00:45:10: Hau
00:45:10: rein, Reike.
00:45:11: Also
00:45:12: ich mach jetzt langsam.
00:45:13: Nein, also die Zeit der Weihnachtsmerk ist ja leider schon vorbei, aber ich hab trotzdem ein bisschen was rausgesucht und ich würde mal sagen, das Wochenende wird sehr musikalisch.
00:45:23: Ich muss das jetzt mal einmal ablesen.
00:45:25: Im Bürgerhaushärten gibt es am Samstag ab sechs Uhr dreißig ein Weihnachtsing.
00:45:30: Das fing mal im ganz kleinen Kreis, im Wohnzimmer an, aber es hat sich zu einer größeren Veranstaltung etabliert.
00:45:39: Es gibt Livemusik, es gibt einen Autor, der eine Lesung oder den Tag mit einer Lesung eröffnet.
00:45:48: Eintritt wird zehn Euro kosten und um eine Anmeldung wird gebeten.
00:45:52: Für Leibliche Wohl wird auch gesorgt und Anmeldung per E-Mail an weihnachtssingen-zwanzig-fünfundzwanzig-et-t-minus-online.de.
00:46:01: Also da kann man sich glaube ich schon so ein bisschen in Vorweihnachtsstimmung bringen, gemeinsam musizieren, ist glaube ich ganz, ganz nette Sache.
00:46:09: Am Samstag und am Sonntag gibt es Konzerte des Projekts Kors Martigné.
00:46:14: Die haben schon am letzten Wochenende schon zwei Vorstellungen gehabt.
00:46:17: Und jetzt am Samstag um achtzehn Uhr sind sie in der langen Bochum bei die Umhecke, in der Kirche St.
00:46:25: Maria Heimsuchung.
00:46:27: Da
00:46:27: wurde Früchte Teppich immer nicht.
00:46:28: Genau,
00:46:28: da werden sie
00:46:30: singen.
00:46:31: Und am Sonntag um dreizehn Uhr in der Sankt-Logt-Gieros-Kirch in Scherlembeck.
00:46:36: Eintritt ist frei, aber wer eine Spende geben möchte, kann sie gerne dann ins Korp werfen.
00:46:44: Also die Sängerinnen und Sänger, die zwischen neunzig neunztund und vierundachtzig Jahre alt sind, würden sich darüber freuen, dass die Arbeit dann auch honoriert wird.
00:46:54: Dann haben wir noch an der Zechewald, die hatten wir ja schon mehrfach an dieser Stelle.
00:46:58: Es ist jetzt schon eine Ausgehmeile geworden.
00:47:01: Da ist rund um die Motorneuen-Fünfzig, also ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut.
00:47:06: Und da fängt dann am Samstag um sechzehn Uhr eine Coming-Home-for-Christmas-Party an.
00:47:13: Das wird so ein bisschen chillig, hat mir der Herr Veranstalter gesagt.
00:47:16: Also es wird ein DJ auflegen und einfach nur so ein bisschen gute Laune am Samstagabend.
00:47:22: Ein bisschen Einstimmung auf das Finale der Vorweihnachtszeit.
00:47:27: Einstimmung auf den vierten Advent.
00:47:29: Das wäre es, glaube ich, erst mal, was ich so habe.
00:47:33: Wir haben natürlich noch weitere Vorschläge.
00:47:36: Ich habe die ausführliche Listewerte unter hertenarminusallgemeine.de und eine app.ha plus dann zu sehen und auch in der Printausgabe werden wir das dann auch noch mal veröffentlicht.
00:47:46: Auf allen Kanälen, die wir haben, wird dann eine Übersicht sein.
00:47:49: Wir zeichnen immer Mittwochs auf und da kommen bis Freitag immer noch mal Sachen dazu.
00:47:54: Deshalb lohnt sich immer ein Blick bei uns auf die Website oder in die App.
00:47:58: Und aus Zeitgründen können wir jetzt auch nicht die alle Termine hier erwähnen.
00:48:02: Du hast ja gerade schon auf die Uhr geguckt.
00:48:04: Deswegen habe ich mich jetzt versucht, kurz zu fassen.
00:48:07: Sehr schön.
00:48:09: Ja, und dann verabschieden wir uns jetzt damit auch.
00:48:11: Ganz kurz natürlich der Hinweis nochmal auf Sonntag mit Peter Kitz-Holkonen.
00:48:14: Die Folge zum Thema Backbau und Härten.
00:48:16: Mega spannend auf jeden Fall.
00:48:18: Rein hören, reinschauen so rum.
00:48:20: Und ja, dann euch beiden vielen Dank.
00:48:22: Danke, Michael.
00:48:23: Danke, Joachim.
00:48:24: Jo,
00:48:24: gerne.
00:48:24: Danke.
00:48:25: Danke, danke.
00:48:26: Und danke euch da draußen.
00:48:28: Und bis nächste Woche dann.
00:48:29: Tschüss.
00:48:29: Nächste Woche.
00:48:30: Tschüss.
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